Jungen Europäischen Föderalisten |  Wir sind eine überparteiliche Jugendbewegung und setzen uns seit 1955 für ein vereintes Europa ein.

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Europäische Studentenwoche 2016

Die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) Steiermark veranstalteten vom 14. bis 24. Juli 2016 im Europahaus Neumarkt und der Landeshauptstadt Graz eine internationale Summer School und Begegnungswoche. Jugendliche aus Ungarn, Großbritannien und der Ukraine konnten im Zuge dieser am Europa-Forum Neumarkt teilnehmen und absolvierten ein abwechslungsreiches Programm.

Die Studentinnen und Studenten reisten am 14. und 15. Juli an und wurden von den Mitgliedern des Projektteams der JEF Steiermark begrüßt. Das Europa-Forum Neumarkt von 15. bis 17. Juli bot den Teilnehmer_innen die Möglichkeit sich mit Jugendlichen aus der Europäischen Union auszutauschen, fachlich und inhaltlich versierte Vorträge und Diskussionen zu hören sowie Entscheidungsträger_innen kennenzulernen und mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Im Zuge der Festveranstaltung im Schlosshof betonte Wirtschaftskammer-Präsident Dr. Christoph Leitl, anlässlich der Anwesenheit der Jugendlichen, die Bedeutung der Europäischen Einigung für die Zukunft und die Notwendigkeit auch in Krisenzeiten zusammenzustehen, im Gespräch zu bleiben und Austausch untereinander zu fördern.

Das gute Wetter ermöglichte am Montag die Wanderung auf den Zirbitzkogel. Nach dem Genuss der traumhaften Aussicht und der Einkehr in die Schutzhütte wurde der Abstieg in Angriff genommen. Ein besonderes Highlight war die Führung durch den „Biobauernhof Zeischgl“ im Ortsteil Pöllau und die „Brettljause“ in der hauseigenen Buschenschank. Unter dem Motto "Von mahnenden Narben im Karst, einer geteilten Stadt und einem Europa ohne Grenzen" fand am Dienstag eine Exkursion nach Italien und Slowenien statt, bei der die Stadt Görz, welche zwischen Italien und Slowenien (Gorizia/ Nova Gorica) geteilt ist, sowie der Soldatenfriedhof „Sacrario die Redipuglia“ besichtigt wurde. Vor der Heimreise wurde der Aufenthalt für einen Zwischenstopp in Grado, eine Kugel Eis und einen Sprung ins Meer genutzt. Die Exkursion führte den teilnehmenden Jugendlichen vor Augen, wie durch den Wegfall der Grenzen in Mitteleuropa Nationalismus und die Narben der Kriege überwunden werden konnten. Am Mittwochvormittag führte die zweite Exkursion zuerst nach Leoben zur Betriebsbesichtigung bei AT&S, einem weltweit führenden Produzenten von Leiterplatten. Landtagsabgeordnete Michaela Grubesa führte in Graz angekommen durch das Landhaus Steiermark und die teilnehmenden Studentinnen und Studenten diskutierten bei dieser Gelegenheit über Europäische Politik und das politische System in Österreich und zogen Parallelen zur Entscheidungsfindung in den Europäischen Organen. Vor dem gemeinsamen Abendessen im „Glöckl Bräu“, zu dem Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl dankenswerterweise einlud, erkundeten die Jugendlichen am Nachmittag die Grazer Innenstadt. Am Donnerstag reisten die Studentinnen und Studenten aus Großbritannien und Ungarn ab und die Teilnehmer_innen aus der Ukraine begleiteten das Projektteam zurück nach Graz und konnten am Wochenende noch an einer mehrtägigen internationalen Veranstaltung eines Kooperationspartners teilnehmen. Im Zuge dieser standen Empfänge im Landhaus Steiermark und Rathaus Graz, eine Stadtführung, die Besichtigung des Grenzmanagements in Spielfeld, die Betriebsbesichtigung der Ölmühle Kiendler, die Museen im Schloss Eggenberg, das Kunsthaus Graz und das Zeughaus am Programm.

Das Ziel der Studentenwoche, jungen Menschen den Zugang zu objektiven und qualitativen Informationen zum Thema Europa zu ermöglichen und den europäischen Gemeinschaftsgedanken für sie spürbar zu machen, wurde voll und ganz erreicht. Die Vision der Europäischen Einigung „Frieden, Sicherheit, Wohlstand und Einigkeit in Vielfalt“ wird durch die teilnehmenden Studentinnen und Studenten in ihrem Umfeld weitergetragen werden.

Die Jugend Europas gestaltet das Zusammenleben neu und ist dabei auf Unterstützung angewiesen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Unterstützern und Förderern für die Finanzierung der Begegnungswoche!

Young European Federalists, simply a generation ahead
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