Junge Europäische Föderalisten Steiermark | People of Europe united in peace, prosperity, freedom and solidarity.

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Ausflug zum Weihnachtsmarkt nach Zagreb

Gruppenfoto JEF Steiermark & JEF Kroatien vor dem kroatischen ParlamentKoordinierungstreffen mit der JEF Kroatien in Zagreb

Die letzte Aktivität im Jahr 2016 führte sechs Mitglieder der JEF Steiermark am 29. Dezember ins winterliche Zagreb, der Hauptstadt von Kroatien. Nach der frühmorgendlichen Anreise per Bus wurden wir von der JEF Kroatien, unserer lokalen Partnerorganisation, empfangen und tauschten uns über gemeinsame Erasmus+ Jugend in Aktion Projekte und die geplanten Aktivitäten im kommenden Jahr aus. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in einer Brauerei und der Stadtführung durch die historische Altstadt, rundete der Besuch des preisgekrönten Weihnachtsmarkts den ereignisreichen Tag ab. Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Freunden von der JEF in Kroatien für die Stadtführung und die Organisation des Besuchs!
 
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im neuen Jahr und das gemeinsame Projekt im Rahmen des Strukturierten Dialogs, das wir mit der JEF Bayern sowie NGOs aus Italien, der Ukraine und Slowenien durchführen werden. Seid gespannt auf vier transnationale Dialogkonferenzen in Ljubljana, Neumarkt in Steiermark, Zadar und Graz!

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Star Wars - Kino-Miternachtspremiere Graz 14. Dezember 2016

europakino-star-wars-14-12-2016EUROPAKINO: "Star Wars: Rogue One"

Im Rahmen der Initiative Europakino laden die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) Steiermark in Kooperation mit Europe Direct und der Panthersie für Europa zum Filmstart vom aktuellen Kinofilm "Star Wars Rogue One - Anthology" ein. Karten solange der Vorrat reicht, der Eintritt ist frei!

Sollte der Link zur Anmeldung nicht mehr erreichbar sein, ist die maximale Anzahl verfügbarer Karten erreicht. Die Anmeldung für die Warteliste ist ausschließlich durch eine E-Mail (Vorname, Familienname, Geburtsdatum, PLZ, Ort) an markus.seunig@jef-steiermark.at möglich.


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Meilenstein Verleihung 2016 in Graz

Meilenstein Verleihung 2016 (c) Land SteiermarkGroße Ehrung für ehrenamtliches Engagement!

In der Aula der Alten Universität in Graz fand am 06. Dezember die Meilenstein Verleihung 2016 auf Einladung des Landes Steiermark statt. Pünktlich zum interantionalen "Tag des Ehrenamts" am 05. Dezember wurden Persönlichkeiten geehrt, welche sich ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendarbeit in unserem Bundesland engagieren und ausgezeichnet haben. Die Preise in Form von Meilensteinen wurden von Jugendlandesrätin Mag. Ursula Lackner an die Preisträgerinnen und Preisträger überreicht.

Für die Jungen Europäischen Föderalisten wurde Brigitta Mahr, Managerin der Sektion Badminton der Europajugend Gleisdorf, für ihren großartigen Einsatz ausgezeichnet. Wir gratulieren ihr und allen weiteren Preisträgerinnen und Preisträgern ganz herzlich!

Ehrenamtliches Engagement in seiner gesamten Vielfalt ist für uns ein unverzichtbarer Teil der Gesellschaft und wir bedanken uns für die Anerkennung und Unterstützung von Seiten des Landes Steiermark.
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Autumn Federal Committee in Köln

Die Young European Federalists/ JEF Europe treffen sich halbjährlich zu Federal Committee Meetings (FC), welche neben dem Europäischen Kongress das wichtigste Entscheidungsgremium unserer Dachorganisation sind. Direkt vom Europäischen Kongress gewählte Delegierte, Delegierte der Mitgliedsorganisationen und der Vorstand von JEF-Europe bilden zusammen das FC. In Political Committees und Taskforces wird über politische Resolutionen, organisatorische Belange, strategische Weichenstellungen und über aktuelle Kampagnen und Aktionen beraten.

Vom 04. bis 06. November fand das Autumn FC Meeting im deutschen Köln statt. Die österreichische Delegation setzte sich aus dem Präsidenten der JEF Österreich Abdul, Felix aus Wien und den steirischen Mitgliedern Markus, Andrea und Matea zusammen. Auf der Agenda des FC standen Finanz- und Aktivitätsberichte, die Verabschiedung von Resolutionen zu den Themen Youth Labour Mobility, Digital Single Market, den Beziehungen EU-Russia & EU-Turkey, dem Brexit, zur Structure of the Federal European Parliament, der Protection of the Rule of Law in the European Union und Initiative eines Free Interrail Tickets.
Gruppenbild FC Köln (c) Kat Erdélyi [www.katerdelyi.com]
Alle Resolutionen werden in Kürze unter folgendem Link veröffentlicht,
JEF Europe Resolutionen.


Zur Eröffnung des FC am Freitagabend diskutierten die Spitzen der Political Party Youth Organisations (PPYO) in der Universität Köln mit uns über die Zukunft Europas und (jugend-)politische Themen. Bei einem urig deutschen Abendessen und einem Glas Kölsch konnten die 69 Teilnehmer_innen weiter diskutieren und sich näher kennenlernen. Der Samstag stand im Zeichen der Kooperation mit der Union of European Federalists (UEF) und die Oberbürgermeisterin von Köln Henriette Reker begrüßte uns im Rathaus, wo wir am Samstag das FC fortsetzten. Am Vormittag debattierten unter dem Leitthema „Europe, our future: how to relaunch the European political project?Elmar Brok (Mitglied des Europäischen Parlaments und UEF-Präsident), Christopher Glück (JEF Europe Präsident), Werner Hoyer (Präsident der Europäischen Investitionsbank/ EIB) und Norbert Röttgen (Bundesminister a.D. und Mitglied des Deutschen Bundestag). Am Nachmittag fanden die Sitzungen der Political Committees von UEF und JEF statt, bei denen über die eingebrachten Resolutionen diskutiert und über so manche strittige Stelle abgestimmt wurde. Nach dem gemeinsamen Abendessen starteten wir zu einer Pub Rally und ließen uns vom Kölner Nachtleben begeistern. Am Sonntag wurden die Ergebnisse aus den Political Committees präsentiert und es kam zu den Abstimmungen über die erarbeiteten Resolutionen. Der spannende Höhepunkt war die Wahl des Austragungsorts des nächsten Europäischen Kongresses von JEF Europe, bei der sich Valletta (MLT) gegen Essen (GER) und Skopje (MKD) durchsetzen konnte.

Die Teilnahme am FC war für uns eine tolle Gelegenheit mit engagierten Jugendlichen aus anderen JEF-Sektionen in Kontakt zu kommen, sich auszutauschen und Spaß zu haben. Die Beteiligung auf europäischer Ebene bietet uns die Möglichkeit aktiv die Politik unserer Dachorganisation mitzugestalten, uns weiterzubilden, für gemeinsame Projekte zu werben und unser Netzwerk zu stärken.

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Landesjugendbeirat im Parlament in Wien

Auf Einladung des Bundesratspräsidenten Mario Lindner aus der Steiermark statteten engagierte Jugendliche aus den Mitgliedsorganisationen des Landesjugendbeirats Steiermark dem Parlament in Wien am 22. Oktober einen Besuch ab. Nach der Begrüßung und dem obligatorischen Foto in der Säulenhalle diskutierten wir mit Vertreter_innen der Bundesjugendvertretung und Präsident Mario Lindner, der sich für uns Zeit genommen hatte, über Zivilcourage, Hass im Netz und die Rolle der verbandlichen Jugendarbeit in unserer Gesellschaft.

Anschließend konnten wir bei einer Führung durch das Hohe Haus hinter die Kulissen blicken und auf prominenten Plätzen im Nationalrat und Bundesrat Platz nehmen. Der Nachmittag wurde von einem Teil der Gruppe zum Besuch des „Time Travel“ durch die Geschichte Wiens genutzt, während der Rest einen der letzten schönen Herbsttage in Wien genießen konnte. Die Hin- und Rückfahrt mit dem offiziellen Bus von Sturm Graz rundete den ereignisreichen Tag ab und war ein besonderes Highlight im Zuge der Exkursion.

Die JEF Steiermark war durch zahlreiche interessierte Mitglieder vertreten und bedankt sich für die tolle Organisation und die Einladung ins Parlament ganz herzlich!

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Feldbacher Europagespräche 2016

In diesem Jahr standen die 51. Feldbacher Europagespräche ganz im Zeichen von internationalem Handel, den transatlantischen Abkommen TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership) und CETA (Comprehensive Economic and Trade Agreement) und ihren Auswirkungen auf Europa. Die Jungen Europäischen Föderalisten waren als Mitveranstalter mit an Bord und Mag. Barbara Tasch-Ronner, Expertin für EU-Handelspolitik in der Wirtschaftskammer Österreich, konnte als Referentin gewonnen werden.

Wir weisen darauf hin, dass der folgende Bericht nicht der Linie der Young European Federalists zu diesem Thema entspricht und wir uns sehr besorgt über die antieuropäischen und populistischen Kampagnen im Zuge dieser Diskussion zeigen! Für einen ausführlichen Bericht über die Veranstaltung verweisen wir auf die Homepage der EFB Steiermark, Nachlese 51. Feldbacher Europagespräche.

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Landesjugendbeirat Steiermark Jahreshauptversammlung 2016

STARKE VERBÄNDE - STARKE JUGEND!

Unter diesem Motto ging die diesjährige Jahreshauptversammlung des Steirischen Landesjugendbeirats am 29. September 2016 im Steiermarkhof in Graz über die Bühne. Die JEF Steiermark ist als Vollmitglied berechtigt zwei Delegierte zu entsenden und war durch Matea und Caroline (Delegierte), Markus (Vorstandsmitglied) sowie Michael (nominiertes Vorstandsmitglied) stark vertreten.

Der Landesjugendbeirat ist die gesetzliche Interessenvertretung der verbandlichen Kinder- und Jugendorganisationen in der Steiermark, richtet seine Tätigkeit an ehren- und hauptamtliche Vertreter_innen der Jugendarbeit und steht Entscheidungsträger_innen und Kooperationspartner_innen als Experte zur Verfügung. Wir unterstützen den Landesjugendbeirat als wichtige Dachorganisation, welche die Interessen der steirischen Jugendorganisationen vertritt und eine Schnittstelle für Kooperationen und Austausch zwischen Jugendorganisationen und Stakeholdern ist. Dazu gehört für uns Verantwortung zu übernehmen und nach einem Jahr Pause wurde mit Markus wieder ein Mitglied der Jungen Europäischen Föderalisten in das Präsidium gewählt.

Wir gratulieren den Mitgliedern im Präsidium ganz herzlich zur (Wieder-) Wahl und wünschen ein arbeits- und ereignisreiches Jahr im Dienste der steirischen Jugendorganisationen!
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Europainformationstag in Knittelfeld

EUROPA fängt in der Gemeinde an!

Dem Motto des Europainformationstages in Knittelfeld, der am 23. September 2016 am Hauptplatz auf Initiative der EU-Gemeinderätin Deshire Shehu und der Europe Direct Informationsstelle Steiermark stattgefunden hat, können wir nur zustimmen.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger konnten sich über die Europäische Union informieren und die Jungen Europäischen Föderalisten waren mit einem Stand vertreten. Wir möchten uns ganz herzlich beim Organisationsteam für die gelungene Veranstaltung bedanken!

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Dialogkonferenz WEST in Innsbruck

MITDENKEN.MITREDEN.MITBESTIMMEN

Im Ra
hmen des Prozesses „Strukturierter Dialog“, der vom Europäischen Rat der Jugendministerinnen und Jugendminister initiiert wurde, werden in ganz Europa Jugendliche systematisch in die (Jugend-)Politik miteinbezogen. Seit Jänner 2016 steht für den Zeitraum von eineinhalb Jahren das Thema „ZUSAMMENLEBEN IN EUROPA“ im Mittelpunkt von Konsultationen, Trainings, Dialogkonferenzen, Debatten und der politischen Jugend-Agenda der Europäischen Union sowie aller nationalen Jugendministerien. In Österreich ist die Bundes Jugend Vertretung (BJV) mit der Durchführung und Koordination dieses Prozesses betraut worden.

Unser Landesvorsitzende-Stellvertreter Markus hat als Mitglied des Organisationsteams an der Dialogkonferenz West vom 31. August bis 03. September in Innsbruck teilgenommen. Das Ziel einer solchen Konferenz ist laut BJV „… einen Dialog auf Augenhöhe zu ermöglichen, Visionen zu entwickeln, konkrete Projektideen zu erfassen und letztlich auch Empfehlungen an den Europäischen Rat abzugeben.“ Die Ergebnisse in Form der formulierten gemeinsamen Empfehlungen zum Thema Zusammenleben in Europa können sich sehen lassen und die Teilnehmer_innen nutzten die Gelegenheit, sich zu vernetzen und auszutauschen und sich über die Vision eines gelingenden Zusammenlebens in Europa Gedanken zu machen.
Einen Ausführlichen Bericht und die formulierten Empfehlungen findest du unter, Dialogkonferenz WEST 2016!

Als Junge Europäische Föderalisten unterstützen wir den Prozess des Strukturierten Dialogs zur Einbeziehung junger Menschen in die (Jugend-) Politik, üben jedoch auch berechtigte Kritik. Dem Strukturierten Dialog fehlt die nötige Bodenhaftung und große Gruppen junger Menschen werden von ihm nicht erreicht. Direkte Auswirkungen in den Lebenswelten Jugendlicher werden sich kaum einstellen, weil die Jugendpolitik in die Zuständigkeit der Mitgliedsstaaten fällt, was den Eindruck von Scheinbeteiligung stärkt. Die Jungen Europäischen Föderalisten Steiermark fordern eine ehrliche Evaluation des Strukturierten Dialogs anhand seiner Wirkung und den gesetzten Zielen, um wirksam alle Jugendlichen zu erreichen oder die finanziellen Mittel in basisorientiertere, wirkmächtigere und niederschwelligere Projekte und Erasmus+ Aktionen umzuschichten.

Die Teilnahme an der Dialogkonferenz OST von 15. bis 18. Februar in Tulln können wir allen Jugendlichen mit und ohne Vorkenntnissen empfehlen. Euch erwarten ein engagiertes und junges Team, partizipative und innovative Methoden, der Austausch mit engagierten Jugendliche aus Ostösterreich, viel Spaß mit dem abwechslungsreichen Rahmenprogramm und nicht zuletzt die Möglichkeit mit politischen Entscheidungsträger_innen auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten.

Detaillierte Informationen zum Programm und Anmeldung findest du unter, Dialogkonferenz OST 2017!

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Europäische Studentenwoche 2016

Die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) Steiermark veranstalteten vom 14. bis 24. Juli 2016 im Europahaus Neumarkt und der Landeshauptstadt Graz eine internationale Summer School und Begegnungswoche. Jugendliche aus Ungarn, Großbritannien und der Ukraine konnten im Zuge dieser am Europa-Forum Neumarkt teilnehmen und absolvierten ein abwechslungsreiches Programm.

Die Studentinnen und Studenten reisten am 14. und 15. Juli an und wurden von den Mitgliedern des Projektteams der JEF Steiermark begrüßt. Das Europa-Forum Neumarkt von 15. bis 17. Juli bot den Teilnehmer_innen die Möglichkeit sich mit Jugendlichen aus der Europäischen Union auszutauschen, fachlich und inhaltlich versierte Vorträge und Diskussionen zu hören sowie Entscheidungsträger_innen kennenzulernen und mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Im Zuge der Festveranstaltung im Schlosshof betonte Wirtschaftskammer-Präsident Dr. Christoph Leitl, anlässlich der Anwesenheit der Jugendlichen, die Bedeutung der Europäischen Einigung für die Zukunft und die Notwendigkeit auch in Krisenzeiten zusammenzustehen, im Gespräch zu bleiben und Austausch untereinander zu fördern.

Das gute Wetter ermöglichte am Montag die Wanderung auf den Zirbitzkogel. Nach dem Genuss der traumhaften Aussicht und der Einkehr in die Schutzhütte wurde der Abstieg in Angriff genommen. Ein besonderes Highlight war die Führung durch den „Biobauernhof Zeischgl“ im Ortsteil Pöllau und die „Brettljause“ in der hauseigenen Buschenschank. Unter dem Motto "Von mahnenden Narben im Karst, einer geteilten Stadt und einem Europa ohne Grenzen" fand am Dienstag eine Exkursion nach Italien und Slowenien statt, bei der die Stadt Görz, welche zwischen Italien und Slowenien (Gorizia/ Nova Gorica) geteilt ist, sowie der Soldatenfriedhof „Sacrario die Redipuglia“ besichtigt wurde. Vor der Heimreise wurde der Aufenthalt für einen Zwischenstopp in Grado, eine Kugel Eis und einen Sprung ins Meer genutzt. Die Exkursion führte den teilnehmenden Jugendlichen vor Augen, wie durch den Wegfall der Grenzen in Mitteleuropa Nationalismus und die Narben der Kriege überwunden werden konnten. Am Mittwochvormittag führte die zweite Exkursion zuerst nach Leoben zur Betriebsbesichtigung bei AT&S, einem weltweit führenden Produzenten von Leiterplatten. Landtagsabgeordnete Michaela Grubesa führte in Graz angekommen durch das Landhaus Steiermark und die teilnehmenden Studentinnen und Studenten diskutierten bei dieser Gelegenheit über Europäische Politik und das politische System in Österreich und zogen Parallelen zur Entscheidungsfindung in den Europäischen Organen. Vor dem gemeinsamen Abendessen im „Glöckl Bräu“, zu dem Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl dankenswerterweise einlud, erkundeten die Jugendlichen am Nachmittag die Grazer Innenstadt. Am Donnerstag reisten die Studentinnen und Studenten aus Großbritannien und Ungarn ab und die Teilnehmer_innen aus der Ukraine begleiteten das Projektteam zurück nach Graz und konnten am Wochenende noch an einer mehrtägigen internationalen Veranstaltung eines Kooperationspartners teilnehmen. Im Zuge dieser standen Empfänge im Landhaus Steiermark und Rathaus Graz, eine Stadtführung, die Besichtigung des Grenzmanagements in Spielfeld, die Betriebsbesichtigung der Ölmühle Kiendler, die Museen im Schloss Eggenberg, das Kunsthaus Graz und das Zeughaus am Programm.

Das Ziel der Studentenwoche, jungen Menschen den Zugang zu objektiven und qualitativen Informationen zum Thema Europa zu ermöglichen und den europäischen Gemeinschaftsgedanken für sie spürbar zu machen, wurde voll und ganz erreicht. Die Vision der Europäischen Einigung „Frieden, Sicherheit, Wohlstand und Einigkeit in Vielfalt“ wird durch die teilnehmenden Studentinnen und Studenten in ihrem Umfeld weitergetragen werden.

Die Jugend Europas gestaltet das Zusammenleben neu und ist dabei auf Unterstützung angewiesen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Unterstützern und Förderern für die Finanzierung der Begegnungswoche!

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Europa-Forum Neumarkt 2016

Eine immer engere Union der Völker Europas? – Die EU am Scheideweg

Im Karl Brunner Europahaus Neumarkt fand vom 15. bis 17. Juli das Europa-Forum der Europäischen Föderalistischen Bewegung (EFB) und der Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) statt. Unter dem Leitthema „Eine immer engere Union der Völkers Europas? Die Europäische Union am Scheideweg!“ diskutierten Spitzen aus Politik und Wirtschaft mit internationalen Gästen und Jugendlichen. Das abwechslungsreiche Programm beinhaltete Referate und Vorträge mit anschließender Diskussion, die Festveranstaltung im Europahaus und für die Jugend das Abendprogramm mit gemütlichem Austausch im Rittersaal am Freitag und als Highlight den Besuch im „Tollhaus“ Neumarkt am Samstag.

Im heurigen Jahr konnten unter anderem Dr. Jörg Wojan (Europäische Kommission in Österreich), Prof. Melanie Sully (Go-Governance-Institut Vienna), Mag. Sabine Radl (EFB Wien), Botschafter Dr. Hubert Heiss (Leiter der Sektion EU-Koordination und wirtschaftspolitische Angelegenheiten im Außenministerium), Mag. Micaela Kleedorfer (Stabsabteilung Europa in der Wirtschaftskammer Österreich) und Mag. Franz Nauschnigg (Österreichische Nationalbank) als Referent_innen gewonnen werden. Im Zentrum der Vorträge und Debatten standen der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union und die damit verbundenen Auswirkungen, die Krise der Flüchtlingspolitik und Europäische Lösungen, die umstrittene Geldpolitik der EZB, die Bedeutung des Schengen-Raums für den gemeinsamen Wirtschaftsraum und sicherheitspolitische Initiativen zur besseren Zusammenarbeit auf europäischer Ebene.
Über fünfzig Jugendliche aus Österreich, Ungarn, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Kroatien und der Ukraine konnten in diesem Jahr am Europa-Forum begrüßt werden. Die jugendlichen Teilnehmer_innen wurden im Europahaus Neumarkt, dem Schloss Forchtenstein, untergebracht und nahmen aktiv an den Diskussionen im Plenum und dem Rahmenprogramm teil. Wir bedanken uns bei den zahlreichen Unterstützern und Förderern der Veranstaltung und besonders bei der Wirtschaftkammer Österreich und den Jungen Europäischen Föderalisten Österreich für die Übernahme der Verpflegungs- und Unterbringungskosten der Jugendlichen.

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LEADER Anbahnungstreffen "Sustainable me, NOW!"

Projektwerkstatt mit Jugendlichen im Europahaus Neumarkt

Kick-off für transnationales LEADER-Projekt

Die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) – Steiermark veranstalteten vom 9. bis 14. Juli ein transnationales LEADER-Anbahnungstreffen unter dem Titel „Sustainable me, now“ im Europahaus Neumarkt, Schloss Forchtenstein. In Zusammenarbeit mit der Holzwelt Murau wurden junge Menschen, potentielle Projektparnterinnen und Projektpartner sowie Vertreterinnen und Vertreter von LEADER-Regionen aus der Slowakei, Deutschland, Kroatien, Slowenien, Italien und Österreich eingeladen, um sich untereinander auszutauschen, Brücken zu bauen, die Region Murau zu entdecken und Projektideen mit den Schwerpunktthemen Nachhaltigkeit, regionale Entwicklung, Umwelt, Jugend, Europa und Ressourcenmanagement zu entwickeln.

Im Rahmen einer Tour durch die Holzwelt Murau, die vom Holzwelt-Botschafter Dipl.-Ing. Franz Rodlauer geleitet wurde, konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einsicht in die regionale LEADER-Strategie, die Vielseitigkeit des Werkstoffs Holz, die Umsetzung von konkreten Projekten, die Erzeugung von erneuerbaren Energien und nachhaltiger Forstwirtschaft erlangen. Inspiriert durch die Vorstellung von Best-Practice Beispielen und die gemeinsame Arbeit in der Ideen- und Projektwerkstatt wurden Projektideen zu den Themen Nachhaltigkeit (sozial, ökologisch und ökonomische), Jugend, ländliche Entwicklung und Europäischer Zusammenhalt zur weiterführenden Kooperation zwischen den teilnehmenden LEADER-Regionen und Partnern geformt, weiter konkretisiert und diskutiert. Begleitet vom Fotografen Christoph Buchegger aus Neumarkt entstanden in dieser Woche die ersten Bilder für einen Kalender und eine Kampagne zum Thema Nachhaltigkeit.

Wir möchten uns bei allen Partnerorganisationen sowie jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die gute Zusammenarbeit und die interessante, lehrreiche und arbeitsame Woche herzlich bedanken!


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Dieses Projekt wurde vom Bundesministerium für Familien und Jugend im Rahmen des "Jahr der Jugendarbeit" unterstützt.

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Europa-Forum Neumarkt 15. bis 17. Juli

Eine immer engere Union der Völker Europas? – Die EU am Scheideweg

Im Karl Brunner Europahaus Neumarkt findet vom 15.-17. Juli das traditionelle Europa-Forum der Europäisch Föderalistischen Bewegung und der Jungen Europäischen Föderalisten Steiermark statt. Die Themenfelder Politik, Wirtschaft und Europa stehen im Zentrum der Veranstaltung, die in diesem Jahr ganz der institutionellen Krise der Europäischen Union gewidmet ist.

Europa-Forum 2015Was würde ein Austritt Großbritanniens für die Union bedeuten? Kann eine Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik zur Überwindung der Krise der Flüchtlingspolitik beitragen? Ist der Schengen-Raum noch zu retten? Was wurde aus der viel beschworenen Solidarität in Europa?Das Europa-Forum Neumarkt bietet die Chance im Rahmen von Vorträgen, Diskussionen und persönlichen Gesprächen mehr über unser gemeinsames Europa zu erfahren, über aktuelle Schwierigkeiten und Lösungswege nachzudenken und sich untereinander auszutauschen.

Klicke hier für Einladung & Programm!

Die Jungen Europäischen Föderalisten Steiermark laden interessierte Jugendliche ganz herzlich ein am Europa-Forum teilzunehmen, ihr Wissen über Europa zu erweitern und unsere Organisation kennenzulernen. Die Beherbergung erfolgt direkt vor Ort, im Europahaus Neumarkt (Schloss Forchtenstein), und wird wie die Verpflegung während des Europa-Forum vom Veranstalter übernommen. Die Anreise kann sowohl mittels öffentlichen Verkehrsmitteln, mit dem Zug bis zum Bahnhof Neumarkt, oder mit dem PKW, Parkplätze stehen vor dem Schloss zur Verfügung, erfolgen.

Wir freuen uns engagierte jugendliche TeilnehmerInnen und Teilnehmer aus Österreich und den Nachbarländern auf der „Europaburg“ begrüßen zu dürfen! Für etwaige Fragen zu Programm, Ablauf und Organisation bitte um Nachricht an, markus.seunig@jef-steiermark.at!

Anmeldung geschlossen!
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Anbahnungstreffen "Sustainable me, NOW!" 09. bis 14. Juli

Internationales Anbahnungstreffen "Sustainable me, NOW"!

Mit einem transnationalen Anbahnungstreffen im Europahaus Neumarkt i. d. Stmk vom 09. bis 14. Juli 2016 wollen die JEF-Steiermark gezielt auf die fehlende ökologische und sozial gerechte Ausrichtung von Europa hinweisen und mit ihren internationalen Partnern Möglichkeiten und Konzepte für eine transnationale Kooperation entwickeln.  
 
Im Zuge dieser mehrtägigen Veranstaltung werden Teilnehmer und Teilnehmerinnen - einerseits aus der Steiermark und andererseits aus den Ländern Italien, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Ungarn und  Kroatien - in der Natur- und Kulturlandschaft der Region Murau zusammen gebracht, um Ziele, Ideen und Konzepte für eine länderübergreifende Zusammenarbeit zu erarbeiten.
Wir suchen interessierte Persönlichkeiten aus den jeweiligen Partnerländern, die etwas bewegen möchten und am Besten schon erste Erfahrungen zum Thema "Nachhaltigkeit" mitbringen. Vielleicht kennst du coole Initiativen in deiner Heimat oder hast selbst schon in einem Nachhaltigkeitsprojekt mitgearbeitet? Vielleicht machst du dir selber schon seit längerem Gedanken darüber oder schreibst in deiner Freizeit Artikel in einem Online-Blog?

Wichtig ist uns in erster Linie, dass du etwas verändern und etwas beitragen möchtest! Wenn das der Fall ist, dann bewirb dich bei uns als internationaler Repräsentant*In deines Landes bzw. deiner Region im Rahmen unseres Anbahnungstreffens "Sustainable me, NOW"! 

Die Bewerbung läuft bis 12. Juni 2016: 
Bewirb dich hier, jetzt!


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Geistbeitrag für die Zeitschrift "Europastimme"

Frieden ist nicht genug! Europa braucht ein neues Narrativ!

Wie ein Phönix aus der Asche ist die Idee eines einigen und nachnationalen Europas aus den Trümmern der beiden Weltkriege und als Antwort auf die gesellschaftlichen Umbrüche des „langen“ 19. Jahrhunderts geboren worden. Das Friedensprojekt Europa stiftete Hoffnung für heranwachsende Generationen diesseits und jenseits des Eisernen Vorhangs und die immer engere Union garantierte Sicherheit und Wohlstand.

Doch diese Zeiten sind vorbei, denn die Jugend Europas sieht sich mit Herausforderungen konfrontiert, auf welche die Politik keine Antworten mehr findet. Die nicht überwundene Wirtschafts- und Währungskrise, der steigende Migrationsdruck, die fortschreitende Erderwärmung, der Mangel an Humanität und die zunehmende Polarisierung der Gesellschaft sind nur Symptome von Entwicklungen, welche eng miteinander zusammenhängen. Globalisierung, die Veränderung der Wertigkeiten, Digitalisierung, Umweltzerstörung und die folgenschwere Akkumulation des weltweiten Vermögens in wenigen Händen als wesentliche Herausforderungen des 21. Jahrhunderts ergeben einen explosiven Mix, der das Potential hat, die herrschenden Verhältnisse auf den Kopf zu stellen. Die rekordverdächtige Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa, steigender Leistungsdruck in Schule, Studium und Beruf, die Spaltung einer ganzen Generation in Gewinner und Verlierer der Globalisierung und die allgegenwärtige Perspektivenlosigkeit haben die Jugend in Europa alarmiert und hellhörig werden lassen. Ein immer größerer Teil wendet sich ab von verkrusteten Strukturen und dem Denken der Nachkriegsgenerationen, und fordert lautstark Dialog, Empathie, Umdenken, Mitsprache und Veränderung. Werden diese Rufe ignoriert und wesentliche Anliegen als undiskutabel abgetan führt das zu Frustration und zur Stärkung der politischen Ränder. Die Kritik der Jugend richtet sich gegen Kapitalismus und Wegwerfgesellschaft, Umweltzerstörung und Energieverschwendung, Ungleichheit und Diskriminierung, Gewalt und Bevormundung und gegen die Zwänge und Beschränkungen die ihr von der Gesellschaft auferlegt werden.

Die Visionen der Gründerväter der Europäischen Einigung sind noch nicht verloren, aber müssen modifiziert und neu gedacht werden, um wieder Fürsprecher der Wünsche und Hoffnungen der Europäischen Jugend zu sein. Unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung und Gesellschaftsschicht müssen sich alle jungen Menschen mit der neuen Europäischen Vision, zur Bewahrung von Frieden, Sicherheit und Wohlstand identifizieren können.
Die Jugend Europas rebelliert und gestaltetet das Zusammenleben neu, die Zeit ist reif ihr zuzuhören. Europa braucht ein neues Narrativ, eine gewaltige Kurskorrektur und mutige Vordenkerinnen und Vordenker!

© Markus Seunig
(Dieser Artikel unseres Landesobfrau-Stellvertreters wird in der nächsten Ausgabe der "Europastimme", der Zeitung der Europäischen Föderalistischen Bewegung Österreich, erscheinen.)

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EUROPAFEST JUNG:EUROPÄISCH, 29. Juni 2016

Die Jungen Europäsichen Föderalisten Steiermark und die Europäische Föderalistische Bewegung Steiermark laden gemeinsam mit Europe Direct Steiermark alle Interessierte ganz herzlich zum EUROPAFEST JUNG:EUROPÄISCH am 29.06.2016 ins Johanneumsviertel nach Graz.
Alle Informationen zu den teilnehmenden Organisationen, Programm und Attraktionen findet ihr unter folgendem Link!

Europafest JUNG:EUROPÄISCH, Europe Direct Steiermark

Einldung Europafest JUNG:EUROPÄISCHLageplan Europafest JUNG:EUROPÄISCH


















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Intensivtraining Strukturierter Dialog in Salzburg

Wir gestalten Zusammenleben in Europa!

Im Rahmen des Prozesses „Strukturierter Dialog“, der vom Europäischen Rat der Jugendministerinnen und Jugendminister initiiert wurde, werden in ganz Europa Jugendliche nach ihrer Meinung gefragt. Ab Jänner 2016 steht für den Zeitraum von eineinhalb Jahren das Thema „ZUSAMMENLEBEN IN EUROPA“ im Mittelpunkt von Konsultationen, Trainings, Dialogkonferenzen, Debatten und der politischen Jugend-Agenda der Europäischen Union sowie aller nationalen Jugendministerien. In Österreich ist die Bundes Jugend Vertretung (BJV) mit der Durchführung und Koordination dieses Prozesses betraut worden.Gruppenfoto Intensivtraining SD (c) Georg Feiner

Als Vertreter der Jungen Europäischen Föderalisten hat unser Landesvorsitzende-Stellvertreter Markus Seunig am Intensivtraining zum Strukturierten Dialog vom 01. Bis 03. Juni 2016 in Salzburg teilgenommen. Die bunte Schar der Teilnehmerinnen und Teilnehmern setzte sich aus Jugendlichen, Menschen die in der Jugendarbeit engagiert sind und arbeiten sowie dem Projekt-Team der BJV zusammen. Beim Training lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Methoden und Haltungen um im eigenen Kontext Aktivitäten mit  Jugendlichen umzusetzen und wie man Beteiligungsprozesse auf offene und ansprechende Art gestalten kann. Daneben stand die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Strukturierten Dialog und dem Schwerpunktthema „Zusammenleben in Europa“ im Zentrum. Weiters wurde das das Training für Gedanken- und Erfahrungsaustausch genutzt.

Für die großartige Organisation, das motivierte Team, die positive Atmosphäre, für den Raum um unkonventionell und kreativ zu sein, zwei legendäre Nächte über den Dächern Salzburgs, eine Reise in die Zukunft, viele neue Ideen, Wissensimpulse und bereichernde Erfahrungen, Danke!
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Live-Video vom EYE 2016 in Straßburg

Das European Youth Event (EYE) 2016

Werden Roboter die Macht ergreifen? Was hat sich für die Jugend die letzten 20 Jahre verbessert? Climate Challenges 2030?! Werden Internet-Giganten und Geheimdienste die Kontrolle über unsere Daten erlangen und unser tägliches Leben damit gezielt beeinflussen? Wie sieht das Europa der Zukunft aus? Antworten auf diese und andere Fragen bekamen tausende Jugendliche vergangenes Wochenende von 20. bis 21. Mai 2016 am Sitz des Europäischen Parlaments in Straßburg, denn dort fand heuer das Europäische Jugend Event 2016 - kurz EYE - statt.
Vor Ort vertreten waren ca. 7500 junge Europäerinnen und Europäer aus 49 Ländern, um sich im Rahmen von verschiedenen Workshops und Plenar-Sitzungen Gehör zu verschaffen und im Zuge diverser Aktivitäten wie beispielsweise Speed-Briefing mit Mitgliedern des Europäischen Parlaments, Digital Story Telling, Lach-Yoga u.vm. die Chance zu ergreifen, sich im direkten Kontakt auszutauschen und Netzwerke aufzubauen! Die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) Steiermark und Europeradio waren mit dabei und haben die Stimmung vor Ort in Straßburg für euch eingefangen.

Live-Video aus Straßburg mit Ulrike Lunacek (MEP)
Uns ist es in Kooperation mit Europeradio gelungen, vor Ort in Straßburg ein Live-Interview mit einigen der wichtigsten Stakeholder aus der Europabildung in der Steiermark und gemeinsam mit Ulrike Lunacek - Delegationsleiterin der österreichischen Grünen im Europaparlament und Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments - umzusetzen. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle an alle Vertreter der einzelnen Organisationen - wir haben sehr gutes Feedback bekommen und sind froh, dass es soviele NGOs und Institutionen gibt, die gemeinsam mit uns das Thema Europa ernst nehmen und hinaus zu den Menschen tragen!
Wir wünschen viel Spaß beim Zuhören und Zusehen!

 
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Global Village in der Universität Graz

Das „Global Village“ im Innenhof des Hauptgebäudes der Universität Graz zählt zu den Highlights der Veranstaltungen von und für Studenten. Die Studentenorganisation AIESEC und ihr lokaler Ableger in Graz, der mit der JEF Steiermark assoziiert ist, organisiert dieses tolle Event. Beim diesjährigen Global Village am 18.05.2016 hatten Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit Gerichte aus aller Welt zu verkosten, die von Austauschstudenten und Mitgliedern von AIESEC Graz zubereitet wurden. Bei der Verkostung der verschiedenen Spezialitäten kommen die Leute schnell ins Gespräch und beim Speed Dating oder bei der anschließenden Party besteht die Chance sich besser kennenzulernen.

Die Jungen Europäischen Föderalisten Steiermark waren am Event mit einem Stand vertreten und begeisterten mit einem selbst kreierten „Europa-Cocktail“ in blauer Farbe. Nebenbei konnten wir auf uns und unsere Veranstaltungen aufmerksam machen und unser Image auf der Universität aufpolieren.
Team und Stand der JEF am Global Village
Großen Dank an AIESEC Graz für die Organisation des Events und die gute Zusammenarbeit.


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Europäisches Pfingsttreffen im Europahaus Neumarkt

Krise der Flüchtlingspolitik & Europäische Lösungen

Anne, Andreas, Julia am PfingsttreffenDie „Flüchtlingskrise spaltet Europa”, so DDr. Wolfgang Bogensberger – Mitarbeiter im Juristischen Dienst der EU-Kommission in Wien, der das Europäische Pfingstreffen der Jungen Europäischen Föderalisten und Europäisch Föderalistischen Bewegung von 13. bis 15. Mai 2016 im Europahaus Neumarkt inhaltlich eröffnete. Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Slowenien, Kroatien, Rumänien und Österreich nahmen an der Seminarveranstaltung mit qualitativen Vorträgen, Kleingruppendiskussionen und Workshops mit den Schwerpunkten Migration, Europa und Integration teil. DDr. Bogensberger betonte in seiner Bestandsaufnahme die Notwendigkeit einer gemeinsamen europäischen Politik, da interne Faktoren wie die „Alterung der Gesellschaft“ und externe Faktoren wie die „Erderwärmung“ als Verursacher zukünftiger Flüchtlingsströme einen bedachteren Umgang mit dem damit einhergehenden Humankapital erfordern. Veronika Haring, Vorsitzende des Kulturvereins deutschsprachiger Frauen in Marburg fordert in ihrem Referat „Migrations- und Flüchtlingspolitik aus der Sicht von Slowenien” eine Veränderung der Wertehaltung in Europa weg von „Angst und Anpassung” hin zu einer „Kultur der Begegnung”. Mag. Jörg Knauer, ehrenamtlicher Flüchtlingsbetreuer in Judenburg zeigte in seinem interaktiven Referat „Betreuer und Flüchtlinge berichten – Erfahrungen und Eindrücke aus der Praxis”, dass die Arbeit mit Flüchtlingen naturgemäß positive als auch negative Erfahrungen mit sich bringt, die Asylwerber jedoch durch restriktive Asyl- und Arbeitsgesetzgebungen daran gehindert werden, einen positiven Beitrag zu unserer Gesellschaft zu leisten. Ing. Dr. Christian Chioncel, Stv. Vorsitzender des Demokratischen Forums der Banater Berglanddeutschen in Reschitza, machte im Rahmen seines Vortrages „Migrations- und Flüchtlingspolitik aus der Sicht von Rumänien” auf die großen sozialen Unterschiede zwischen den Mitgliedsstaaten Europas aufmerksam und kritisierte die fehlende Solidarität der Mitgliedsstaaten bei der Aufnahme von Flüchtlingen sowie die Weigerung vieler Flüchtlingen in „ärmeren“ Mitgliedsstaaten zu bleiben.

Offene Grenzen als Symbol
Die offenen Grenzen sind ein Symbol für das „unbeschränkte Kultur-Erleben” und für das vereinte Europa, so Mag. Dr. Johannes Maier - Leiter EU-Koordination der Kärntner Landesregierung in seinem Vortrag „Grenzen dicht! – Auswirkungen auf den Alpen-Adria-Raum”. Diese Symbolkraft bestätigt auch OSR Prof. Erich Wörister, EFB Tirol, der in seinem Referat “Brenner dicht! – Auswirkung auf die Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino“ auf die geschichtliche, wirtschaftliche und touristische Bedeutung des Brenner-Passes aufmerksam macht. Er bezeichnet den Brenner-Pass als ein „Herzstück Europas”, bei dem die „ungleichen Maßstäbe der EU” im Hinblick auf Grenzsicherung und bestehende Defizite in der Sicherheitspolitik sichtbar werden, denn „Österreich darf nicht, was Deutschland 100 km nördlich erlaubt ist“. Die Problematik am „Brenner” verdeutlicht, dass die Freizügigkeit innerhalb der EU nur durch den wirksamen Schutz der Außengrenze gesichert ist.

Pause beim PfinsttreffenEuropäische Perspektiven
Wer „A sagt, muss auch B sagen”, so Mag. Philipp Agathonos, Vizepräsident der Union of European Federalists (UEF) und Diplomat im Außenministerium. Zu oft ist in der EU bereits vorgekommen, dass Gesetztesinitiativen und Vertragsbeschlüsse verabschiedet wurden, ohne danach auf deren Umsetzung und Einhaltung zu pochen, beklagte er in seinem Vortrag „Europäische Perspektiven und Lösungen”. Die wesentlichen Herausforderungen bestehen für DDr. Bogensberger im Schutz der Außengrenzen und darin, wie Solidarität von den europäischen Partnern gerade im Hinblick auf die „Verteilungsfrage” eingefordert werden könne. Im Hinblick auf die Sicherung der europäischen Außengrenze sieht er die Lösung in einer gemeinsamen „Europäischen Agentur für Grenz- und Küstenschutz”, die bereits in den kommenden Jahren Realität werden könnte. In Bezug auf Grenzschutz betont Mag. Philipp Agathonos auch außerhalb von Europa zu wirken und die afrikanischen Partner und die Türkei in die zukünftige Migrationspolitik miteinzuschließen. Darüber hinaus sind der „Aufbau von Hotspots” und die „Neuorientierung der Entwicklungszusammenarbeit” unausweichlich.

Mit der Durchführung des Europäischen Pfingsttreffens 2016 konnten wir, die Jungen Europäischen Föderalisten Steiermark, Bewusstsein für die „Europäische Dimension“ der Debatte schaffen und in Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern treten. Wir möchten uns bei unseren zahlreichen Kooperationspartnern und im Besonderen der Muslimischen Jugend Steiermark und AIESEC Graz ganz herzlich für die Mitarbeit bedanken. Als Ergebnis der Veranstaltung stellen wir fest, dass die aktuellen Herausforderungen nur in einem gemeinsamen Europa bewältigt werden können und fordern von den nationalen Regierungen Europas, die Schaffung und Umsetzung einer gemeinsamen europäischen Migrations- und Asylpolitik.

Dieses Projekt wird vom Land Steiermark und der Alpen-Adria-Allianz gefördert!
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