(c) JEF SteiermarkWir investieren in unsere Ehrenamtlichen!

Von Freitag, 16. Juli bis Sonntag, 18. Juli 2021 findet auf der Europaburg in Neumarkt in der Steiermark das Intensivtraining Cool-Down Methoden“ statt. Mitglieder und Interessierte sind eingeladen an der Aus- und Weiterbildung teilzunehmen, um ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in der (europa-) politischen Kinder- und Jugendarbeit auszubauen oder erste Erfahrungen zu sammeln.

Du arbeitest mit Kindern und Jugendlichen und möchtest ihr Wohlbefinden fördern?
Du fragst dich, wie man die richtige Balance zwischen Aktivierungsübungen, der Vermittlung von Inhalten und Entspannungsphasen findet?
Du hättest gerne mehr Knowhow um Konflikte zu entspannen?

Wir laden dich ein, beim Intensivtraining dabei zu sein und grundlegende Cool-Down Methoden zu erlernen. Wir werden erarbeiten, worauf es bei einem gut designten Programmablauf ankommt. Damit Jugendliche mit Energie und Konzentration teilnehmen können, bedarf es auch Phasen der Entspannung und Reflexion. Neben theoretischem Input durch die Trainerin Elisabeth Einwanger, ist Zeit eingeplant, um das Erlernte anzuwenden und Feedback zu erhalten. Das Ziel des Intensivtrainings ist, „Cool-Down Methoden“ zu erlernen und anzwenden, Erfahrungen auszutauschen sowie eigene Ideen zu entwickeln. Das Intensivtraining ist auf die außerschulische Jugendarbeit ausgerichtet und wird in deutscher Sprache durchgeführt.

Der Trainingskurs startet Freitagmittag und endet am Sonntagnachmittag. Die Beherbergung erfolgt in Mehrbettzimmern in der Europaburg. Kosten für die An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln (2. Klasse) werden erstattet und es wird keine Teilnahmegebühr eingehoben. Nach dem Ende des Trainingskurs erhalten alle Teilnehmenden ein Zertifikat der JEF, in dem die Inhalte zusammengefasst werden. Wir freuen uns auf deine Bewerbung mittels Online-Formular. Die Plätze werden durch die Landesleitung der JEF Steiermark vergeben und wir weisen darauf hin, dass nur eine beschränkte Anzahl zur Verfügung steht. Für etwaige Fragen freut sich Elisa (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) über deine E-Mail.

Dieses Projekt wird vom Land Steiermark - Bildung und Gesellschaft und vom Land Kärnten - Jugendreferat gefördert.

Internationaler Frauentag - JEFDer Weltfrauentag zeigt auf, was häufig unsichtbar bleibt. Die Europäische Föderalistische Bewegung (EFB) und die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) machen es sich zur Aufgabe, Europäerinnen vorzustellen, deren Leben und Wirken im Schatten von Männern häufig vergessen wurde. Der Auftakt einer Porträtserie.

Wer heute die EU-Kommission in eine Online-Suchmaschine eingibt, wird in Sekundenschnelle in das geschäftig wirkende Gesicht von Ursula Von der Leyen blicken – in das Gesicht der ersten weiblichen Kommissionspräsidentin. Dass die deutsche Politikerin als eine der hundert einflussreichsten Personen weltweit gilt, ist beeindruckend – dass eine Frau Kommissionspräsidentin wurde, ist zweifellos ermutigend. Doch von der Leyens Amt ist genauso wenig ein Beweis für die vollendete Gleichstellung zwischen Mann und Frau in der EU, wie dies Merkels Kanzlerschaft war oder jemals hätte sein können.

Wahr ist, einzelne Frauen in der Politik keine „Game Changer“ für umfassende Gleichstellung sind – wahr ist, unter den Gründungsverträgen dominieren die Namen von Männern, obwohl sich schon früh auch zahlreiche Frauen für die Überwindung von Grenzen und die Einigung Europas eingesetzt haben. Wahr ist, dass diese Gründungsmütter Europas unsere Leuchttürme sein können – der Beweis dafür, dass auch im ungemütlichsten Fahrwasser ein Weg zum Ziel führt, dass auch innerhalb von verkrusteten Strukturen und ungleichen Machtverhältnissen kleine Änderungen möglich sind, die irgendwann zu großen Änderungen werden können. Wahr ist, dass diese Vorreiterinnen der europäischen Einigung unseren Respekt verdienen – es verdienen, nicht vergessen zu werden. Mehr noch, ihre Lebensgeschichten können Frauen in Politik und Gesellschaft ermutigen, es ihnen gleich zu tun.

In einer umfassenden Serie von Postings auf den Webseiten und in den Sozialen Medien werden die EFB und die JEF beeindruckende Gründungsmütter Europas vorstellen. Unter den porträtierten Frauen finden sich Simone Veil Jacob, die erste Präsidentin des Europäischen Parlaments, Louise Weiss, eine Vordenkerin der europäischen Einigung und die erste Alterspräsidentin des Europäischen Parlaments. Ebenso vorgestellt werden Sofia Corradi, die „Mutter“ des Erasmus-Programms, Ursula Hirschmann, eine glühende und wegweisende Föderalistin sowie weitere bedeutende Europäerinnen und Frauen aus Österreich und der Steiermark, die sich früher und heute für die Verwirklichung der europäischen Idee engagiert haben bzw. engagieren. Begonnen wird 2021 in der Woche des Weltfrauentags, welcher jährlich am 8. März gefeiert wird, mit der Vorstellung von jeweils einer Frau aus der EFB und der JEF, die proeuropäische Organisationen schon seit Jahren unterstützen.

Auf dass die Frauen in der EU ihren Platz am Tisch bekommen – und ihr Wirken sichtbar wird!

European Monday MärzUnser zweiter Stammtisch des Jahres fand virtuell am 1. März statt. Wie im Vormonat, konnten wir uns aufgrund der Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Sars-CoV-19 Pandemie nicht persönlich im Büro in der Grazer Innenstadt oder in einem Lokal treffen. Anlässlich des Internationalen Frauentags (IWD) stand der European Monday im März ganz im Zeichen der Gleichberechtigung der Geschlechter. Als Referentin konnten wir Priv.-Doz. Mag. Dr. Yvonne Völkl (Universität Graz / EFB Steiermark) gewinnen.

Besprochen wurde u.a., wie gesellschaftliche Wirklichkeit repräsentiert und produziert wird, welche Auswirkungen (Geschlechter-) Rollenbilder auf die Wahrnehmung haben und wie Medien zur Vermittlung kultureller Stereotype beitragen. Dazu wurden verschiedene Werbespots namhafter Unternehmen genauer unter die Lupe genommen. Im Austausch zwischen Referentin und den Teilnehmenden wurden die Wandlungen im Geschlechterverständnis in historischer Perspektive und die Erfolge feministischer Bewegungen diskutiert. In Kleingruppen wurden am Ende Beispiele für Sexismus, Victim Blaming und die „Macht der Sprache“ erarbeitet.

Wir danken Yvonne und allen Teilnehmenden und freuen uns, die Stammtische sobald wie möglich wieder live durchzuführen.

Europa erleben - Europa verstehen - Europa gestalten

Flyer European Monday

Unser erster Stammtisch des Jahres 2021 fand am 1. Feber virtuell statt. Ehrlicherweise hätten wir uns lieber in einem Grazer Pub getroffen. Nichtsdestotrotz hatte diese Art der Durchführung den Vorteil, unsere Freunde aus Kroatien und Slowenien mit ins Boot zu holen. Unter dem Motto "European Monday" erzählten Patricia (CRO), Lisa (AUT) und Janez (SLO), wie unsere Länder mit der Sars-CoV-19 Pandemie umgehen. Diskutiert wurde, wieso die HDZ in Kroatien im Sommer 2020 einen überraschenden Wahlsieg erringen konnte und warum in Slowenien Tausende gegen Premierminister Jansa (SDS) auf die Straße gehen. Interesse weckte zudem die Performance der Koalition aus ÖVP und Grünen.

Weder an uns selbst, noch an den JEF Sektionen in Graz, Ljubljana und Zagreb ging die #pandemie spurlos vorüber. Die Chance sich nach langer Zeit wieder zu hören und zu sehen wurde gerne genutzt. Wir danken allen Beteiligten und Teilnehmenden und freuen uns, die Stammtische sobald wie möglich wieder live durchzuführen. Bis dahin, bis bald in Europa :)

Europa erleben - Europa verstehen - Europa gestalten

 

Anne Favre (c) JEF Steiermark"Rampenlicht Jugendarbeit und mehr"

Der "Meilenstein" ist eine Auszeichnung für ehrenamtlich Engagierte in der steirischen außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit und wird jährlich vom Land Steiermark – Bildung, Gesellschaft, Gesundheit und Pflege vergeben.

Anne Favre verkörpert mit ihrer persönlichen Geschichte und ihrem ehrenamtlichen Engagement für Europa unsere Organisation ausgezeichnet. Nach einem Erasmus-Aufenthalts in Graz blieb sie in Österreich und fand Anschluss an die JEF. In den letzten Jahren unterstützte sie uns mit ihrem großen Wissen als hauptberufliche Trainerin in der internationalen Jugendarbeit. Der größte gemeinsame Erfolg war die Auszeichnung mit dem Österreichischen Jugendpreis 2018 in der Kategorie „Europäische Initiativen“. Ihre Kreativität, Empathie und Führungsstärke machen sie zum unverzichtbaren Bestandteil unseres Teams. Sie ist eine begeisterte Europäische Föderalistin, dafür danken wir ihr.

Aufgrund des dritten Lockdowns hat Landesrätin Mag.a Dr.in Juliane Bogner Strauß den Meilenstein und die feierliche Urkunde vorerst postalisch übermittelt. Die Überreichung der Auszeichnung werden wir beim Europa-Forum 2021 jedoch gebührend nachholen. Bis dahin gratulieren wir Anne zur Ehrung ganz herzlich und bedanken uns für ihr Engagement.

Europa erleben - Europa verstehen - Europa gestalten

(c) JEF SteiermarkIm Gespräch mit Europaaktivistin Nini Tsiklauri

Am Donnerstag, 26. November fand in Kooperation der JEF mit dem International Committee der Landjugend Kärnten, dem Club Alpbach Senza Confini und des ESK-Projekts (chari-) Tea-Time eine virtuelle Lesung statt. Im Mittelpunkt des gemeinsamen Abends stand die bekannte Europaaktivistin Nini Tsiklauri, die ihr Buch Lasst uns um Europa kämpfen. Mit Mut und Liebe für eine starke EU vorstellte, daraus vorlas und mit uns diskutierte. Moderiert und vorbereitet wurde die virtuelle Lesung von Denise Wornig.

Die Veranstaltung fand beim Publikum großen Anklang und es waren 39 Personen live zugeschaltet. Inhaltlich spannte die Autorin einen Bogen von ihrem persönlichen Lebensweg als Flüchtling bis zu ihrem Entschluss sich bei "Puls of Europe" in Wien zu engagieren. Als "Sprecherin" von PoE in Wien und "Stimme der Zivilgesellschaft" wurde sie gern gesehener Gast bei Podiumsdiskussionen, im Radio und im Fernsehen. Nini Tsiklauri berichtete auch von den Schwierigkeiten in der Kommunikation der europäischen Idee und blickte selbstkritisch auf Rückschläge zurück. Dennoch werde sie sich auch weiterhin mit ganzen Herzen für Europa engagieren und forderte die Gäste auf, es ihr gleich zu tun. In ihrem empfehlenswerten Buch stellt sie dafür einen Do-it-yourself-Rettungsplan für die EU zur Verfügung. Selbst ausprobieren ausdrücklich erwünscht. Wir danken Nini Tsiklauri für ihr unermüdliches Engagement und die Zusammenarbeit sowie den Gästen für die Teilnahme am virtuellen Europathemenabend.

Diese Veranstaltung wurde vom Land Steiermark - Bildung und Gesellschaft und vom Land Kärnten - Jugendreferat gefördert.

Gruppenbild Intensivtraining Konfliktmanagement (c) JEF SteiermarkVon der Theorie in die Praxis

Am Samstag, 17. und Sonntag, 18. Oktober fand in Graz das zweite Intensivtraining der JEF im heurigen Jahr mit dem Schwerpunkt „Konfliktmanagement“ statt. Unter der fachkundigen Anleitung von Caroline Chevillotte waren 29 Teilnehmende mit dabei.

Der inhaltliche Fokus der Fortbildung richtete sich auf die Themenblöcke „Persönlichkeitstypen & Kommunikationsstile“, „Kampf der Kulturen“ und „Konflikte lösen & gewaltfreie Kommunikation“. Diskutiert wurden unter anderem unterschiedliche Kommunikationsstile und Persönlichkeitstypen, das 4-Seiten-Modell von Schulz von Thun, verschiedene Arten von Konflikten, kulturelle Stereotypen sowie Mediation und Feedback. Die Teilnehmenden erarbeiteten die vorgestellten Theorien in Gruppenarbeiten und verknüpften die Aufgabenstellungen mit ihrem Alltag in der Schule, im Verein und in der Familie. Unsere Ehrenamtlichen sind Dank dieser Aus- und Weiterbildung besser vorbereitet, um mit herausfordernden Situationen umzugehen sowie attraktive Workshops und Projekte mit der JEF umzusetzen. Alle Beteiligten konnten im Zuge des Intensivtrainings non-formale Kompetenzen weiterentwickeln und erhielten ein Teilnahme-Zertifikat. Wir danken Caroline Chevillotte für die Gestaltung des abwechslungsreichen Programms und allen die dabei waren für ihre aktive Mitarbeit.

Die Fortbildung richtete sich nach den gesetzlichen Regelungen für die "Außerschulische Jugenderziehung und Jugendarbeit, betreute Ferienlager" gemäß §10b der COVID-19-Maßnahmenverordnung. Das Halten des Sicherheitsabstands und der Mund-Nasen-Schutz entfiel, weil die Gruppengröße exklusive Vortragender / Betreuungspersonen nicht mehr als 20 Personen betrug und ein COVID-19-Präventionskonzept für das Intensivtraining erstellt und umgesetzt wurde.

Diese Aus- und Weiterbildung wurde vom Land Steiermark - Bildung und Gesellschaft gefördert.

Gruppenfoto Magna LehrlingsTage 2020 (c) EYFONVon 14. bis 17. September veranstaltete das European Youth Forum Neumarkt (EYFON) ein Europaseminar für Lehrlinge in der Europaburg. Zwei Mitglieder der Jungen Europäischen Föderalisten - Landesverband Steiermark betreuten die jungen Teilnehmenden vor Ort und gestalteten Teile des abwechslungsreichen Programms. Im Mittelpunkt eines interaktiven Workshops der JEF standen die EU #youthgoals. Die Jugendlichen diskutierten dabei unter anderem über die Jugendziele "Gleichberechtigung der Geschlechter", "psychische Gesundheit und Wohlbefinden" und "Gute Arbeit für alle". Teil des attraktiven Rahmenprogramms war der Besuch des Red Bull Rings in Spielberg, ein Geocaching mit Europawissen und ein Ausflug mit der Chance 3D-Bogenschießen auszuprobieren. Die Jugendlichen nahmen auf Einladung von MAGNA an der Veranstaltung teil. 

Wir danken Kathrin (EYFON) für die Organisation der "Magna LehrlingsTage 2020“ und den Teilnehmenden für ihre aktive Mitarbeit sowie ihr Interesse an Europa. Ganz besonders freut uns, dass das Europahaus Neumarkt als Begegnungs- und Dialogzentrum für Meinungen, Geschichten und junge Menschen aus ganz Europa weitergeführt wird.

Dieses Projekt wurde vom European Youth Forum Neumarkt (EYFON) in Zusammenarbeit mit der JEF Steiermark durchgeführt.

Gruppenbild Intensivtraining (c) Markus SeunigVon der Theorie zur Praxis

Von Donnerstag, 6. bis Samstag, 8. August 2020 fand im Europahaus Neumarkt das SARS-CoV-19 bedingt verschobene Intensivtraining der JEF mit dem Schwerpunkt „Programmdesign und non-formale Methoden“ statt. Unter der Anleitung von Nina Dohr und Elisa Schwab setzten sich 13 Teilnehmende mit den Themen Programmdesign, non-formale Methodik, Gruppendynamik, Einzel- und Gruppenlernprozesse, Kommunikation, Reflexion uvm. auseinander. Das Highlight des Wochenendes war die Umsetzung der erlernten theoretischen Grundlagen in die Praxis. Alle Teilnehmenden planten in Teams eigene Aktivitäten, implementierten diese vor Ort und gaben sich gegenseitiges konstruktives Feedback. Beim "Trainer´s Pub Quiz" stellten die Teilnehmenden ihre Erfahrungen, ihr Wissen und ihre Kreativität unter Beweis. Neben theoretischem Wissen waren dabei die Entwicklung von Lösungsansätzen zu praktischen Fragestellungen im "Traineralltag" und schauspielerischer Einsatz gefragt. Das Intensivtraining fand in englischer Sprache statt, wodurch alle Beteiligten ihre Sprachkenntnisse verbessern konnten und für kommende internationale Aktivitäten der JEF vorbereitet wurden.

Wir danken wEUnite Austria und der JEF Kärnten für die erfolgreiche Kooperation, dem Europäischen Jugendforum Neumarkt (EYFON) für die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten und ganz besonders allen Teilnehmenden für ihre aktive Mitarbeit.

Diese Aus-und Weiterbildung wurde vom Land Steiermark - Bildung und Gesellschaft und vom Land Kärnten - Jugendreferat gefördert.

Luftballon-Aktion, Europa-Forum 2020Zeichen setzen für Europa

Aus gesellschaftlicher Verantwortung ihrer Mitmenschen gegenüber musste die Europäische Föderalistische Bewegung Steiermark (EFB) ihr diesjähriges Europa-Forum absagen. Das europapolitische Engagement blieb davon jedoch unberührt. Gemeinsam mit uns Jungen Europäischen Föderalistinnen und Föderalisten (JEF) sowie dem European Youth Forum Neumarkt (EYFON) wurde ein starkes Zeichen für Europa gesetzt.

Am Wochenende vom 10. bis 12. Juli 2020 hätte das Europa-Forum mit rund 300 Teilnehmenden öffentlichkeitswirksam im Europahaus in Neumarkt stattfinden sollen. Die medizinischen und gesellschaftspolitischen Herausforderungen der SARS-CoV-2 Pandemie, die zu einem weltweiten Shutdown führten, erlaubten den Austausch im gewohnten Rahmen allerdings nicht. Doch unter Einhaltung der Sicherheitsvorkehrungen konnten sich an diesem Wochenende nach mehreren Monaten physischen Distanzhaltens zumindest einige Mitglieder der EFB Steiermark, der JEF Steiermark, der JEF Kärnten und der EFB Österreich auf der Burg Forchtenstein treffen. In mehreren Workshops wurde über die kollektive Erfahrung des Lockdowns, die Organisation durchgeführter Online-Veranstaltungen oder die nationale Abschottungspolitik der europäischen Nationalstaaten reflektiert. Darüber hinaus wurden innovative Ideen gesammelt, erfolgversprechende Aktivitäten entwickelt und neue Pläne für die Zukunft geschmiedet.  

Im Mittelpunkt des Treffens stand eine symbolische, öffentlichkeitswirksame Europa-Luftballon-Aktion, mit der ein sichtbares Zeichen für Europa gesetzt wurde. Im Vorfeld dieser Aktion wurden die Mitglieder sowie die Freundinnen und Freunde der EFB und JEF dazu aufgerufen, ihre Wünsche für das Europa-Forum 2020, für die EFB sowie für Europa auf der neuen EFB-Homepage zu hinterlassen. Von den zirka 200 gesammelten Wünschen wurden am Sonntag, dem 12. Juli 2020, 100 Wünsche per biologisch abbaubaren Luftballons „in die Freiheit entlassen“.  

Dieses nachdrückliche Bekenntnis für Europa und für eine gemeinsame Europapolitik ist in Krisenzeiten umso wichtiger, als herausfordernde Zeiten ein gemeinsames Handeln erfordern, um gestärkt daraus hervorgehen zu können und niemanden zurückzulassen. Dieser Wunsch nach Solidarität findet sich auch wiederholt in den Nachrichten der EFB- und JEF- Mitglieder, denn nur gemeinsam – in internationaler, intergenerationeller und intersektionaler Zusammenarbeit – können wir etwas bewegen. Die Gründungspersönlichkeiten der JEF / EFB und der EU haben es uns vorgemacht! Wir machen es ihnen nach!

Dieses Projekt wird vom Land Steiermark - Bildung und Gesellschaft und vom Land Kärnten - Jugendreferat gefördert.