(c) JEF SteiermarkWir investieren in unsere Ehrenamtlichen!

Von Freitag, 24. bis Sonntag, 26. April 2020 findet in Neumarkt in der Steiermark ein Intensivtraining der JEF mit dem Schwerpunkt „Programmdesign und non-formale Methoden“ statt. Mitglieder und Interessierte sind eingeladen an der Aus- und Weiterbildung teilzunehmen, um ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in der (europa-) politischen Kinder- und Jugendarbeit auszubauen oder erste Erfahrungen zu sammeln.

  • Du möchtest Gruppen sowie Kommunikations- und Lernprozesse besser verstehen?
  • Du fragst dich, wie man non-formale Methoden im Arbeits- und Unialltag anwenden kann?
  • Du arbeitest mit Kindern und Jugendlichen und möchtest Inhalte abwechslungsreich vermitteln?
  • Du planst deine Ideen im Rahmen eines Workshops, Programms oder Projekts umzusetzen?
  • Du hast keine Zeit ein Semester lang einen Kurs zu besuchen?

Wir laden dich ein, beim Intensivtraining die Basics zu Programmdesign, non-formaler Methodik und Gruppendynamik zu erlernen oder aufzufrischen. Anhand von best-practice Beispielen werden wir gemeinsam erarbeiten, worauf es bei gut designten Aktivitäten ankommt und welche Tipps und Tricks nützlich sind. Neben theoretischem Input durch die Vortragenden Elisa Schwab und Nina Dohr ist Zeit eingeplant, um das Erlernte direkt anzuwenden und Feedback zu erhalten. Das Ziel des Intenisvtrainings ist, gemeinsam unsere Fähigkeiten aufzupolieren, Erfahrungen auszutauschen und neue Ideen zu entwickeln. Das Intensivtraining wird in englischer Sprache durchgeführt.

Die Beherberung erfolgt im Europahaus Neumarkt und die Teilnahme ist kostenlos, aber garantiert nicht umsonst. Die Kosten für An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln (2. Klasse) werden erstattet. Das Intensivtraining startet am Freitag um 17:00 Uhr und endet Sonntagnachmittag. Wir freuen uns auf deine Anmeldung mittels Online-Formular bis 15. April 2020. Wir weisen darauf hin, dass nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht und diese nach dem First-come-first-serve-Prinzip vergeben werden. Für etwaige Fragen steht dir unsere Projektkoordinatorin Elisa (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) zur Verfügung.

Dieses Projekt wird vom Land Steiermark - Bildung und Gesellschaft und vom Land Kärnten - Jugendreferat gefördert.

(c) wEUnite / JEF KärntenUnder Pressure – Wellbeing for Changemakers

As youth workers and trainers/facilitators, you are facing the challenge to create programmes and activities that meet the needs of participants in terms of wellbeing. Creating a space where participants feel safe and well is the basis to further learning and personal development. But you also need to keep in mind your own wellbeing to be able to perform well in your role. Finding the balance might be difficult especially when you are volunteering (in your free time) besides other obligations.

Our training targets trainers, facilitators, and young people who are engaged in youth work. The training course is orientated on your needs focusing on your own wellbeing and supporting young people in your projects or activities. The training has a two-fold objective: Participants cultivate wellbeing,  learn about their main challenges and ways to overcome them, and get to know wellbeing methods, activities, and tools. The content will be tailored to the participants and, in a way, also co-created in an emergent way with them, as this is an important part of wellbeing. The Training will be facilitated by GRETA ROSSI who is an expert in this field.

ARE YOU READY ...

… to share best practices with people from six different countries?
… to reflect on the impact technologies and social media have on your wellbeing?
… to develop and implement your own methods, activities, and tools?
… to improve your skills as a youth worker?
… to learn how to cultivate wellbeing as a trainer/facilitator?
… to be a part of a cultural exchange and get in touch with languages and customs from other countries?

APPLY HERE IF YOU ...

… live in Austria, Croatia, Denmark, Lithuania, Slovenia or Spain
… are between 18 and 35 years old
… have a basic level of English in order to participate in the programme

The Erasmus+ Training takes place in the EUROPAHAUS in Neumarkt in der Steiermark, AUSTRIA from 20th to 25th of May 2020. Together we will participate in team building activities, games and workshops connected to the topic and leisure time activities. The whole program is accompanied by a supported reflection process. We will spend the week in a medieval castle where we will be accommodated in shared dormitories with shared bathrooms. All costs for meals and accommodation are covered by Erasmus+: Youth in Action. There will be no participation fee for participants. Travel costs are going to be reimbursed up to a maximum of 275 Euro per person, depending on the distance between home town and Neumarkt in der Steiermark.

You can apply by filling in the following ONLINE FORM, which is available until 30th of April 2020. In order to apply you need to be between 18 to 35 years old, have a basic level of English to participate in the program and to be resident of one of the six partner countries of the Erasmus+ project (AUT, CRO, DEN, LIT, SLO, ESP). The selection of participants is based on the individual agreements with the partner organisations, JEF Styria reserves the right to refuse applications for any reason. Don’t hesitate to contact Marion (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) if you have any questions.

This project is funded by Erasmus+: Youth in Action and Land Steiermark – Bildung und Gesellschaft.

Tallinn (c) Martin Hochreiter“Along the scope of all every everyday activities a youth worker is responsible for, human rights sometimes do not seem to be an important or first priority issue. Though, they should be a basis for youth work, as human rights are part of our everyday life.”

Von 29. bis 30. Oktober fand in Tallinn (Estland) die Abschlusskonferenz des von Erasmus+ Jugend in Aktion geförderten Dialogprojekts „Youth for human rights” statt. Das Thema waren Menschenrechte bzw. die Menschenrechtsbildung in der Jugendarbeit. Die Zielgruppe waren Expert_innen, Trainer_innen und Jugendarbeiter_innen aus ganz Europa sowie Stakeholder wie Nationalagenturen, Institutionen und NGOs. Im Rahmen der Konferenz wurden die bisherigen Ergebnisse des Projekts und die bisher entwickelten Politikempfehlungen präsentiert und diskutiert. Teil der Konferenz waren Präsentationen, Podiumsdiskussionen und Workshops, wo die Politikempfehlungen in Gruppe diskutiert und bearbeitet wurden. Im Zentrum der Konferenz stand der Austausch zwischen den Teilnehmenden. Ein Highlight des Programms war der Besuch einer Ausstellung in Vabamu über die  Geschichte Estlands. Die Ergebnisse des Projekts können HIER gefunden werden.

Die Teilnahme an dieser Weiterbildung wurde vom Land Steiermark - Bildung und Gesellschaft gefördert.

Gruppenbild Meilensteinverleihung 2019 (c) Nicholas Martin"Rampenlicht Jugendarbeit und mehr"

Der "Meilenstein" ist eine Auszeichnung für ehrenamtlich Engagierte in der steirischen außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit sowie im Bereich der Erwachsenenbildung und den öffentlichen Bibliotheken und wird vom Land Steiermark - Abteilung Bildung und Gesellschaft vergeben.

Andrea Kohl hat sich in ihrer Funktion als Landesvorsitzende der JEF von 2015 bis 2018 und darüber hinaus mit ihrem Engagement für die Europaidee ausgezeichnet. Unter der Leitung von Andrea wurden zahlreiche Erasmus+ Projekte durchgeführt, bei denen Jugendliche aus verschiedenen Ländern Europas teilgenommen haben. Insbesondere die Kooperation mit unseren Schwesterverbänden aus Ost- und Südosteuropa sind ihr ein Herzensanliegen. Das Europa-Forum Neumarkt, bei dem sich junge Menschen mit Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern austauschen, trägt seit Jahren ihre Handschrift. Andrea ist mit ihrem großen europäischen Netzwerk eine wichtige Stütze und eine begeisterte junge europäische Föderalistin, dafür danken wir ihr.

Bereits zu Zeiten, als es im Landesjugendbeirat noch Projektfördersitzungen gab, ist Markus Seunig mit seiner gründlichen Vorbereitung auf diese aufgefallen. Von 2016 bis 2018 war Markus Mitglied im Präsidium des LJB Steiermark und hat in dieser Funktion viele Meilensteine gesetzt. Die Leitung einer Arbeitsgruppe zur Überarbeitung von Geschäftsordnung und Statuten, die Mitarbeit bei der Neupositionierung des LJB und die Entwicklung von Angeboten für die Mitgliedsorganisationen standen im Zentrum seines ehrenamtlichen Engagements. Seine Kenntnisse in Punkto Statuten und Organisationsrichtlinien sind im LJB geschätzt und er scheute sich nicht, Dinge in die Hand zu nehmen. Für seine Verdienste in der Vertretung der Interessen der verbandlichen Kinder- und Jugendorganisationen wurde Markus durch den LJB für den "Meilenstein" nominiert.

Am 4. Dezember 2019 wurden Andrea Kohl und Markus Seunig für ihren ehrenamtlichen Einsatz in der außerschulischen Jugendarbeit durch Landesrätin Mag.a Ursula Lackner ausgezeichnet. Wir gratulieren unseren Mitgliedern zur Ehrung ganz herzlich und bedanken uns für ihr Engagement.

Europa erleben - Europa verstehen - Europa gestalten

Gruppenbild (c) Nina DohrDer Erasmus+ Trainingskurs „HOP ON – the train to trainings“ hat von 25. September bis 1. Oktober 2019 in Klagenfurt/ Kärnten stattgefunden. Im Zuge dieser Weiterbildung haben wir Junge Europäischen Föderalisten (JEF) mit dem Verein wEUnite zusammengearbeitet. Im Bereich der Mobilität für Fachkräfte werden von Erasmus+ Jugend in Aktion Projekte unterstützt, die den Austausch und Kontakt zwischen in der Jugendarbeit Aktiven sowie den Aufbau neuer Kompetenzen und Wissen in der Jugendarbeit fördern. Ziel ist es, durch verschiedene Aktivitäten, wie z.B. internationale/transnationale Seminare, Trainings, Studienreisen, Vernetzungstreffen usw. einen Beitrag zur Weiterentwicklung und Qualitätssicherung in der Jugendarbeit in Europa zu leisten.

Im Zuge des Trainingskurses haben sich 25 Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeiter aus Österreich, der Tschechischen Republik, Bulgarien, Dänemark, Griechenland, Italien, Nord Mazedonien und Polen mit der Rolle und den Aufgaben von Trainerinnen und Trainern in transnationalen Projekten befasst. Dazu wurden mit den Teilnehmenden Schlüsselkompetenzen und Wissen erarbeitet, um selbst als Trainerin bzw. Trainer tätig zu sein. Durch den Einsatz non-formaler Methodik wurden verschiedene Methoden erlernt und ausprobiert, die im Zuge eines Folgeprojekts selbst angeleitet werden können. Zudem stand im Zentrum, wie Workshops, Trainings oder Jugendbegegnungen organisiert werden und auf was man als Teil des Projektteams besonders achten muss. Den jungen Teilnehmenden wurde vermittelt wie wichtig Kreativität und Flexibilität in der Arbeit mit jungen Menschen ist und wie man die Bedürfnisse Jugendlicher erkennt und auf diese eingeht.

Ziel des Trainingskurses war, jungen Menschen, die in Jugendorganisationen engagiert sind oder sich engagieren wollen, weiterzubilden und die notwendigen Schlüsselkompetenzen in den Bereichen (Moderation, Vorbereitung, Anleitung von Methoden, Logistik, Gruppendynamik, Teambuilding und internationale Kooperationen) zu vermitteln. Wir danken Nina Dohr für die Organisation und Durchführung des gelungenen Projekts.

Dieses Projekt wird von Erasmus+ Jugend in Aktion und dem Land Kärnten - Jugendreferat gefördert. 

neu gewählte Mitglieder des FC (c) JEF EuropeWeichenstellungen für die JEF in der französischen Hauptstadt

Alle zwei Jahre findet ein Kongress der Young European Federalists (JEF Europe) statt, auf dem die Organe der Organisation neu gewählt werden. JEF Europe ist die Dachorganisation der nationalen JEF Mitgliedsverbände und von allen regionalen und lokalen JEF Sektionen. Auf europäischem bzw. internationalem Level werden wir durch JEF Europe vertreten. Durch das Lobbying für unser politisches Grundsatzprogramm, das Erarbeiten und Verbreiten von Resolutionen sowie im Austausch mit politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern wird versucht (Europa-) Politik mitzugestalten.

Sechs Vorstandsmitglieder der JEF Steiermark konnten beim 25. Europäischen Kongress der JEF von 25. bis 27. Oktober 2019 in Paris als Delegierte über die inhaltlichen Prioritäten für die nächsten Jahre und bei der Neuwahl der Leitungsgremien mitentscheiden. Zum ersten Mal seit über 20 Jahren stellt die JEF Steiermark mit Raimond Nrecaj ein Mitglied im Federal Committee (FC), dem „erweiterten Vorstand“ von JEF Europe. Wir gratulieren Raimond zur erfolgreichen Kandidatur, danken für die große Zustimmung zu seiner Wahl und wünschen alles Gute für die zweijährige Funktionsperiode. Leonie Martin (NL/DE) wurde mit überwältigender Mehrheit zur neuen Präsidentin der JEF gewählt. Als Vizepräsidenten werden sie Sebastiano Putoto (BE/IT) und Emma Farrugia (MT) unterstützen. Neuer Schatzmeister ist Christopher Powers (GB). Darüber hinaus wurden vier Vorstandsmitglieder (European Board), 16 Mitglieder des Federal Committees (erweiterter Vorstand) und drei Rechnungsprüferinnen und Rechnungsprüfer von den 100 Delegierten gewählt.

Der Kongress startete am Freitagvormittag mit Rechenschaftsberichten des alten Vorstands und Präsentationen über die Tätigkeiten in den letzten zwei Jahren. Am Nachmittag verabschiedeten sich die Mitglieder des alten Vorstands und es wurden neue Resolutionen präsentiert. Als Tagungsort diente mit dem „Hôtel de Ville“ das Rathaus von Paris. Am Samstag standen die Erarbeitung der Resolutionen, Diskussionen über die Ausrichtung der JEF und die Wahlen der Organe der Organisation am Programm. Die Ergebnisse wurden am Samstagabend verkündet und bei einer anschließenden Party gebührend gefeiert. Am Sonntag wurde an den Resolutionen weitergearbeitet und erste Aufgaben an die neu gewählten Mitglieder des Vorstands bzw. erweiterten Vorstands verteilt.

Conclusio: Der JEF Kongress war eine intensive und spannende Erfahrung für alle Teilnehmenden. Neue Freundschaften wurden geschlossen, alte Bekannte wieder getroffen und der Spaß kam für die über 200 JEF-Mitglieder aus ganz Europa nicht zu kurz.

Europa erleben - Europa verstehen - Europa gestalten

EYFON Jugendtage (c) JEF SteiermarkAm Donnerstag, 26. September 2019 waren vier Mitglieder der Jungen Europäischen Föderalisten zu Gast im Europahaus Neumarkt. Bei den Jugendtagen des European Youth Forum Neumarkt (EYFON) diskutierten Jugendliche aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Montenegro, Nord Mazedonien, Rumänien, Serbien und dem Kosovo über die EU #yothgoals. Im Mittelpunkt von interaktiven Methoden und Diskussionen standen die Jugendziele „Gleichberechtigung aller Geschlechter“, „psychische Gesundheit und Wohlbefinden“, „Gute Arbeit für Alle“, „Gutes Lernen“ und „Die EU mit der Jugend zusammenbringen“. Die Jugendlichen nahmen auf Einladung von EYFON am Workshop der JEF teil.

Wir danken Kathrin, Ena und Viktorija (EYFON) für die Organisation der "Jugendtage“ und den Teilnehmenden für ihre aktive Mitarbeit sowie ihr Interesse an Europa. Ganz besonders freut uns, dass das Europahaus Neumarkt als Begegnungs- und Dialogzentrum für Meinungen, Geschichten und junge Menschen aus ganz Europa weitergeführt wird.

Dieses Projekt wurde vom European Youth Forum Neumarkt (EYFON) in Zusammenarbeit mit der JEF Steiermark durchgeführt.

Ventotene-Seminar (c) Katharina Kosjak"La dolce vita" in Italien

Jedes Jahr zieht die italienische Mittelmeerinsel Ventotene, Föderalistinnen und Föderalisten aus aller Welt an, um Altiero Spinelli zu gedenken und über Föderalismus, Demokratie und Europa zu debattieren. Ein Mitglied der JEF Steiermark nahm heuer daran teil. Das internationale Ventotene-Seminar fand eine Woche lang von 1. bis 6. September statt und bot die Möglichkeit des Austauschs unter den 50 jungen Teilnehmenden, die unter anderem aus Nepal, Südafrika, Marokko, New York und Australien angereist waren. Die kulturelle Vielfalt, gepaart mit der besonderen Atmosphäre auf der Insel und dem geschichtlichen Hintergrund durch das Manifest von Ventotene - in dem Altiero Spinelli, Ernesto Rossi und Eugenio Colorni sich für die Gründung eines europäischen Bundesstaats aussprachen - machten das Seminar zu etwas ganz Besonderem. Zeitgleich zum internationalen Ventotene-Seminar fand ein Seminar mit 100 Teilnehmenden aus Italien statt. Beide Veranstaltungen wurden von unserer Schwesterorganisation Gioventù Federalista Europea GFE / JEF Italien organisiert.

Der Ablauf der Seminartage bestand aus Vormittagssessions mit Expertinnen und Experten aus den Themenfeldern Integration, Finanzen oder Außen- und Sicherheitspolitik sowie mit anschließenden Diskussionen und Arbeitsgruppen. Nach einer ausgiebigen Mittagspause am Strand oder in einem der gemütlichen Kaffees, folgten weitere Vorträge am späten Nachmittag und ein gemeinsames Abendessen in einem italienischen Restaurant. Highlight der Woche war der Länderabend, bei dem die Teilnehmenden ihre Heimatländer präsentierten, und ein großes festliches Dinner mit den Einheimischen am Piazza Castello, dem Zentrum der Insel.

Die Teilnahme an dieser Weiterbildung wurde vom Land Steiermark - Bildung und Gesellschaft gefördert.

Gruppenbild Erasmus+ Jugendbegegnung "I want to break free"Are you ready to break free from your daily routine? 
Could you imagine spending 5 days without digital devices, the internet, social media?

From 23rd to 31st of August, 42 young people from Austria, Bulgaria, Croatia, Denmark, Lithuania and Spain participated in the Erasmus+ Youth Exchange “I want to break free” which took place in the Europahaus in Neumarkt in der Steiermark, Austria. According to the topic “I want to break free” participants were reflecting on what they would like to break free from if it was their routine, their social media accounts and digital devices in general or some other kind of pressure. For 5 days, the participants and facilitators gave up on digital devices, the internet and social media and discovered how it would affect their well-being, their social connections and their creativity. The process was facilitated with non-formal education methods and accompanied by reflection both in big and small groups as well as individually. 

The activities were built to support the participants' connection with themselves, others and nature such as the silent walk to “Schloss Lind”, the “36 questions to bring us closer together”, a workshop about senses and mediation, writing letters to themselves or the comfort zone workshop. Furthermore, participants were encouraged to discuss topics like their use of digital devices and the “quarter-life crisis” in small groups. Participants could express their creativity by designing their personal tote-bags, offering their own workshops and creating parlour games in the country groups. Moreover, the participants learned about the Youthpass, it’s 8 key competences and the certificate's value as a tool for self-reflection as well as for proving the non- and informal learning progress. The participants proved their knowledge about the Erasmus+ programme in the Erasmus+ pub quiz. In order to promote the cultural exchange between the participants, a “Diversity Evening” was organised where participants could present their countries in a creative way - that was especially challenging since no one was using the internet, computers, digital music or projectors! After the 5 days have passed it was time to integrate the digital devices, internet and social media. Therefore it was brainstormed how the use of those could be more constructive in the future and a buddy support system was created. 

The results of the project and general information about the Erasmus+ programme will be shared by Follow-up Events in all the participating countries. It is up to the participants to show what they have learned and spread the idea behind “breaking free” with their peers and local communities. We are sure that their creativity knows no borders, and will keep you updated on the events that they will organise!

Get an impression what the Austrian team experienced during the project:
#my expectations before the project

"Since I have had a Youth Exchange about “disconnection” before, I  expected to get the same feeling of an inner peace back. I saw it as a break from daily life and a way to get to know other people in a different way." Antonia

"I honestly had no idea what was about to come. surely - we knew about the detox of devices, but I would have never imagined what I would receive in exchange for committing to this idea. My basic expectation of youth exchanges changed after this. Simply because I got to know how much potential such an exchange can have." Pato

#how being disconnected feels like

"Being disconnected felt weird in the beginning. Finding yourself constantly touching your pocket to make sure it is there but it isn't. Not being able to google simple things, listening to music, showing a friend your favourite artist and his work (have you tried to describe that without using visual support?) or probably the key factor for a lot of young people nowadays - not being able to take and share pictures with everybody. BUT in the end, I didn't want to get it back. It sounds weird, but that device is also connected to many responsibilities. At least for me. Plus meeting people knowing that you can’t escape the weird silence in discussions (especially in the while getting to know each other) makes it more special." Pato

"To be honest, being disconnected felt surprisingly natural. I got used to it very fast. I just had to trust, either other people to wake me up after napping time or when walking to my bed at night without a flashlight. The advantages the group and I got from being disconnected were so much more valuable than all the comfort we had to give up.  I enjoyed more making music with the others than listening to it over speakers and fighting over the next song. I really liked having to accept not knowing something because it is impossible to check online. Also, since I am usually busy with writing emails and organising my life, this week was a break of all the worries out there." Antonia

#what I have learned during the Youth Exchange

"I learned to appreciate and take a certain distance to my phone. I learned that consuming too much of internet media for entertainment and living less in the here and now, lets you disconnect from yourself." Pato

#my magical moment

"My magical moment was definitely the country presentation when confusing the international audience by our “Jeanny” performance with Falco, his biggest fan and the Almdudler girl. I realised once again, how well this Austrian team worked together and could come up with the greatest ideas." Antonia 

"My magical moment is hard to define. There were so many magical moments - but I very much enjoyed the meditating sessions. ohhhmmmmm" Pato

#how I apply what I have learned in my daily life

"We also had a part of how to carry on the idea of disconnection into our lives back at home. Now I set my goal to not use my phone in public transport. So far it is going okayish - it's harder than I expected - but I very much enjoy the time during the day that I can just spend time with myself. Also, I brought a lot of beautiful memories and moments to cherish back home. That is something that will help me to think about devices differently and not take them for granted." Pato

Dieses Projekt wird von Erasmus+ Jugend in Aktion, dem Land Steiermark - Bildung und Gesellschaft und dem Land Kärnten - Jugendreferat gefördert. 

Gruppenbild International Berlin Seminar 2019 (c) JEF DeutschlandBerlin: "Arm, aber sexy."

In der ersten Septemberwoche fand in Berlin zum 20. Mal das jährliche “International Berlin Seminar” der JEF Deutschland statt. Rund 40 Jugendliche aus den verschiedensten europäischen Ländern, darunter ein Mitglied der JEF Steiermark als Vertreter Österreichs, nahmen daran teil. Die deutsche Hauptstadt Berlin bot die Kulisse, um sich mit brennenden Fragestellungen rund um die Digitalisierung zu beschäftigen. Neben themenbezogenen Impulsvorträgen von renommierten Expertinnen, z.B. von Microsoft oder aus dem Auswärtigen Amt, gab es Workshops bei denen die Teilnehmenden die Möglichkeit hatten, ihre eigenen Ideen einzubringen und Lösungsansätze zu erarbeiten. Die Internationalität der Teilnehmenden und die sich daraus ergebenden teils sehr verschiedenen Zugänge haben zu einem besonders erfrischenden und innovativen Klima beim Seminar beigetragen.

Spaß, der Austausch persönlicher Geschichten und Erfahrungen sowie das Knüpfen neuer Freundschaften sind während der gemeinsamen Zeit nicht zu kurz gekommen. Immerhin hatte auch Berlin selbst einiges zu bieten und in der Nacht hat niemand vorschnell die Augen zugemacht. Von spannenden Diskussionen, über laue Sommernächte in Berlin bis hin zu neuen Einsichten. Die Veranstaltung hat einfach einen ganz besonderen #jefspirit den man erlebt haben muss. Zum Glück findet diese Veranstaltung im Jahr 2020 wieder statt!

Die Teilnahme an dieser Weiterbildung wurde vom Land Steiermark - Bildung und Gesellschaft gefördert.