Budapest 2019Demokratie in Gefahr!

Aktivistinnen und Aktivisten der Union Europäischer Föderalisten (UEF) und der Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) trafen sich von 22. bis 24. Februar 2019 in Budapest, um ein Zeichen gegen die Politik der ungarischen Regierung und den Abbau von Rechtsstaatlichkeit, Pressefreiheit und demokratischen Standards zu setzten. Die Medienkampagne der ungarischen Regierung gegen Jean-Claude Juncker (Präsident der Europäischen Kommission) ist das jüngste Beispiel einer alarmierenden Entwicklung.

Politiker_innen, Journalist_innen und Expert_innen aus Ungarn schilderten den Teilnehmenden – darunter Mitglieder der JEF Steiermark und JEF Kärnten – in Podiumsdiskussionen die Situation vor Ort. Diskutiert wurden in Folge die bestehenden Mechanismen der EU zur Sicherung von Rechtsstaatlichkeit, die häufig geäußerten Korruptionsvorwürfe in Zusammenhang mit EU-Projekten und die Monopolstellung regierungsnaher Medien in Ungarn. Als Europäische Föderalisten lehnen wir das Konzept der „illiberalen Demokratie“ von Ministerpräsident Viktor Orbán ab und fordern die Institutionen der EU und die Entscheidungsträger_innen der Regierungen auf entschieden die Demokratie in Europa zu verteidigen.

Die Teilnahme an diesem Seminar wurde vom Land Steiermark - Bildung und Gesellschaft und Jugendreferat - Land Kärnten gefördert.

Europahaus Neumarkt (c) Christa HofmeisterInteressierst du dich für Musik? Möchtest du Menschen aus verschiedenen Ländern treffen? Willst du deine innere Melodie erkunden? Hast du jemals darüber nachgedacht, dein eigenes Instrument zu basteln? Kommst du aus Österreich, Griechenland, Ungarn, Italien, Kroatien, Polen oder Georgien und bist zwischen 18 und 30 Jahre alt? Dann ist das deine Chance!

Re: Sound ist eine Erasmus+ Jugendbegegnung über Musik und Körperausdruck. In verschiedenen Workshops und Aktivitäten entdecken die Teilnehmenden neue Ansätze zur persönlichen und zwischenmenschlichen Musikalität, Klängen und Bewegung. Verpass nicht die Gelegenheit, dabei zu sein, check das Info-Pack HIER und bewirb dich bis 10.03.2019 mittels ONLINE-FORMULAR. Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung im Europahaus Neumarkt (Schloss Forchtenstein) in Neumarkt in der Steiermark werden zu 100% vom Veranstalter abgedeckt und Reisekosten werden bis zu den folgenden Höchstbeiträgen erstattet: Österreich, Kroatien, Ungarn, Italien je 180 Euro, Griechenland, Polen je 275 Euro und Georgien 360 Euro.

Dieses Projekt wird von Erasmus+ Jugend in Aktion finanziell unterstützt.

Andreas Weber, Andrea Kohl, Franz Majcen (c) Markus SeunigIn der Steiermark aktiv für Europa

Am Freitag, 08. Februar 2019 fand in Graz die außerordentliche Landeshauptversammlung der Europäischen Föderalisten Bewegung (EFB) - Landesverband Steiermark, der Erwachsenenorganisation der JEF, statt. Landtagspräsident a.D. Prof. Franz Majcen übergab im Beisein von Ehrenobmann Max Wratschgo die Führung der Organisation in die Hände eines jungen und motivierten Teams. An der Spitze des neuen Landesvorstands wurde Andreas Weber einstimmig zum Landesobmann gewählt. Viele der neuen Vorstandsmitglieder sind aus ihrer aktiven Zeit in der JEF Steiermark gut bekannt. Wir gratulieren allen neu gewählten sowie in ihrem Amt bestätigten Mitgliedern des Landesvorstands der EFB Steiermark ganz herzlich zur Wahl und freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit.

Europa erleben - Europa verstehen - Europa gestalten

Moderationsmaterial (c) JEF SteiermarkWir investieren in unsere Ehrenamtlichen!

Von Freitag, 29. bis Sonntag, 31. März 2019 findet in Deutschlandsberg ein Intensivtraining der JEF Steiermark mit dem Schwerpunkt „Spielpädagogik“ statt. Mitglieder und Interessierte sind eingeladen an der Aus- und Weiterbildung teilzunehmen, um ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in der (europa-) politischen Kinder- und Jugendarbeit auszubauen oder erste Erfahrungen zu sammeln. Das Intensivtraining wird in bewährter Weise von Christian Mehlmauer (www.beratung-mehlmauer.at) geleitet.

Spielen ist viel mehr als nur Zeitvertreib. Es eröffnet vielfältige Möglichkeiten der Interaktion und Entwicklung. Spielen bedeutet Lernen an Modellen. Es ist aber auch Methode. Durch den Einsatz ausgewählter (kooperativer) Spiele können konkrete Themen behandelt und Ziele erreicht werden.

Folgende Inhalte erwarten euch im Intensivtraining:

  • Anforderungen an Spielleiter_innen
  • Planung und Wahl von Rahmenbedingungen, Material und Methoden
  • Anleitung, Begleitung und Reflexion von Spielen
  • Raum und Zeit für Praxissequenzen, Erfahrungsaustausch, Fragen und Antworten

Die Teilnahme ist kostenlos und die Beherbergung sowie Verpflegung erfolgt im JUFA Deutschlandsberg. Die Kosten für die An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln werden erstattet. Das Intensivtraining startet am Freitag um 17.00 Uhr und endet am Sonntagnachmittag. Wir freuen uns auf deine Anmeldung mittels ONLINE FORMULAR bis spätestens 15. März 2019. Wir weisen darauf hin, dass nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht und diese nach dem First-come-first-serve-Prinzip vergeben werden. Für etwaige Fragen bitten wir um Nachricht an den zuständigen Projektkoordinator, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Dieses Projekt wird vom Land Steiermark - Bildung und Gesellschaft gefördert.

Gruppenbild FC (c) JEF Europe
Stark vertreten auf europäischer Ebene
 
Die Young European Federalists (JEF Europe) treffen sich halbjährlich zu Federal Committee Meetings (FC), welche neben dem Europäischen Kongress das wichtigste Entscheidungsgremium unserer Dachorganisation sind. Direkt vom Europäischen Kongress gewählte Delegierte, Delegierte der Mitgliedsverbände und der Vorstand von JEF Europe bilden zusammen das Federal Committee. In Political Committees und Taskforces wird über politische Resolutionen, organisatorische Belange, strategische Weichenstellungen und über aktuelle Kampagnen und Aktivitäten beraten.
 
Das diesjährige Autumn Federal Committee Meeting fand vom 19. bis 21. Oktober 2018 im finnischen Turku statt. Eine Prämiere war, dass das Treffen in zwei verschiedenen Ländern durchgeführt wurde, nicht nur in Finnland, sondern auch in Schweden. Am Freitag starteten wir in Stockholm. Nach der offiziellen Begrüßung fuhren wir noch am selben Abend mit der Fähre vom Hafen der schwedischen Hauptstadt über Nacht in das finnischen Turku. Dabei vergaßen wir nicht, unsere Uhren - wegen einer anderen Zeitzone - um eine Stunde nach vorne zu stellen. Das Programm am Samstag war dicht gefüllt: Neben zahlreichen Berichten zu Resolutionen und den Finanzen fand eine Podiumsdiskussion mit lokalen Entscheidungsträger_innen statt. Zudem wurden am Samstagnachmittag die Political Committee-Meetings (Institutiones & Governance, Internal European Policies, External European Policies) sowie die Taskforce-Meetings (Capacity-Building, Civic Education, Empowerment, EP2019, Finance und Organisation & Statues) abgehalten. Am Abend ging es mit der Fähre zurück nach Stockholm. Am Sonntag, wo wir an der Universität Stockholm unsere Sitzung weiterführten, wurde über die erarbeiteten Resolutionen abgestimmt. Diese Resolutionen dienen als Grundlage für die politische Arbeit bzw. Positionierung von JEF Europe. Außerdem fand die Wahl über den Austragungsort des nächstes Kongresses im Herbst 2019 statt, wobei sich Paris (Frankreich) gegen Mallorca (Spanien) durchsetzte. 
 
Die Teilnahme am FC war für vier Mitglieder der JEF Steiermark eine tolle Gelegenheit, mit anderen proeuropäischen Jugendlichen aus anderen JEF-Sektionen in Kontakt zu treten, sich auszutauschen und Spaß zu haben. Die Beteiligung auf europäischer Ebene eröffnet uns die Möglichkeit, aktiv die Politik unserer Dachorganisation mitzugestalten, für gemeinsame Projekte zu werben und unser Netzwerk auszubauen.
 
Die Teilnahme an dieser Weiterbildung wurde vom Land Steiermark - Bildung und Gesellschaft gefördert.
 

Christoph, Martin & PhilippVon Graz über Wien nach Europa

Am Montag, 10. Dezember 2018 fand eine Dialogveranstaltung der JEF mit der NAbg. Martina Kaufmann (ÖVP) in Graz statt. Thema des Gesprächs, das von Markus und Philipp moderiert wurde, waren das erste Jahr von Martina Kaufmann als Abgeordnete im Nationalrat, die Präsidentschaft Österreichs im Europäischen Rat, die Zukunft der EU und die europäische Jugendarbeit der JEF. In der Diskussion mit den jugendlichen Teilnehmenden kamen unter anderem der Brexit, die Krise der europäischen Migrationspolitik, und das System wechselnder Ratspräsidentschaften zur Sprache. Martina Kaufmann plädierte als überzeugte Europäerin dafür, Europa für junge Menschen erlebbar zu machen und möglichst vielen jungen Menschen einen Besuch der EU-Institutionen in Brüssel oder Straßburg zu ermöglichen.

Wir danken NAbg. Martina Kaufmann für das Gespräch, dem Europäischen Fremdsprachenzentrum des Europarats in Graz für die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten und dem Europahaus Graz für die Kooperation im Rahmen unserer Dialogveranstaltungen im Herbst 2018.

Dieses Projekt wurde vom Land Steiermark - Bildung und Gesellschaft gefördert.

Ursula Lackner und Astrid Dopona (c) Nicholas Marten"Rampenlicht Jugendarbeit und mehr"

Astrid Dopona ist in unterschiedlichen Funktionen seit über zwanzig Jahren in der JEF und der Europajugend Gleisdorf aktiv. Mit ihrer Erfahrung steht sie uns mit Rat und Tat zur Seite und in den letzten Jahren war sie an der Durchführung von zahlreichen Erasmus+ Projekten beteiligt. Astrid ist das Bindeglied zwischen allen Sektionen und Teilverbänden. Sie fährt für Vorstandssitzungen von St. Anna am Aigen nach Graz und zurück, obwohl diese oftmals länger dauern. Die Finanzen der Europajugend hat sie genauso im Blick, wie das Vereinsheim in Gleisdorf. Sie ist eine engagierte und begeisterte Junge Europäische Föderalistin, dafür danken wir ihr.

Für ihren ehrenamtlichen Einsatz in der außerschulischen Jugendarbeit wurde Astrid Dopona am 04. Dezember 2018 durch Landesrätin Mag.a Ursula Lackner mit einem Meilenstein ausgezeichnet. Wir gratulieren unserer Geschäftsführerin a.D. zur Ehrung durch das Land Steiermark ganz herzlich und bedanken uns für ihr Engagement.

Europa erleben - Europa verstehen - Europa gestalten

Gruppenbild Jugendbegegnung in CilliVon 1. bis 8. November fand in Cilli, der fünftgrößten Stadt Sloweniens, eine Erasmus+ Jugendbegegnung unter dem Motto „Peace Through IN“ statt. Organisiert wurde diese von unseren Freunden von Drustvo Mladi Evropejci (JEF Slowenien). An dem Projekt nahmen 35 Jugendliche aus Slowenien, Serbien, Spanien, Armenien, Georgien und Österreich teil, um Grenzen zu überwinden und einander kennenzulernen. Die JEF Steiermark war eine der Partnerorganisationen und entsandte Teilnehmende. Die inhaltlichen Schwerpunkte der Woche waren gewaltfreie Kommunikation und Friedenssicherung. Bei Teambuilding-Aktivitäten, gruppendynamischen Spielen, inhaltsbezogenen Workshops, Exkursionen und gutem Essen lernten sich die jungen Menschen kennen und schlossen Freundschaften. Es wurde getanzt, gesungen und an den Länderabenden wurden verschiedene traditionelle Gerichte verkostet sowie allerhand interessante Details über die Länder vermittelt. Am Ende der Woche bereiteten Kleingruppen Flashmobs vor, die in der Innenstadt von Cilli durchgeführt wurden. Bestandteile der Flashmobs waren unter anderem Tanz, Theater und Free-Hugs.

Wir bedanken uns bei unserer Partnerorganisation Drustvo Mladi Evropejci (JEF Slowenien) für die Durchführung und bei Sirun und Annie aus Armenien für die Gestaltung des Programms.

Dieses Projekt wurde von Erasmus+ Jugend in Aktion finanziell unterstützt.

Ventotene International Seminar 2018Reif für die Insel

In der ersten Septemberwoche fand auf der malerischen süditalienischen Mittelmeerinsel Ventotene nahe Neapel zum 35. Mal das jährliche “Ventotene International Seminar on Federalism in Europe and the World” statt. Rund 30 Jugendliche aus den verschiedensten Ländern, darunter Kenia und Pakistan, nahmen neben einem Mitglied der JEF Steiermark als Vertreter Österreichs daran teil. Die geschichtsträchtige Insel Ventotene, die als Gefängnis und Piratenstützpunkt verwendet wurde, bot die Kulisse, um sich mit brennenden aktuellen Themen zu beschäftigen. Nach themenbezogenen Impulsvorträgen von renommierten Expertinnen und Experten haben sich die Teilnehmenden stets in Kleingruppen zusammengefunden, um die Problemstellung zu diskutieren und Lösungsansätze zu erarbeiten. Die Internationalität der Teilnehmenden und die sich daraus ergebenden teils sehr verschiedenen Zugänge haben zu einem besonders erfrischenden und innovativen Arbeitsklima beigetragen.

Spaß, der Austausch persönlicher Geschichten und Erfahrungen sowie das Knüpfen neuer Freundschaften sind während der gemeinsamen Zeit nicht zu kurz gekommen. Das Seminar hat immerhin auf einer wunderschönen Insel mit malerischen Stränden und herrlichem Badewetter stattgefunden. Definitiv eine sich jährlich wiederholende Veranstaltung, bei der sich eine Teilnahme lohnt.

Die Teilnahme am Seminar wurde vom Land Steiermark - Bildung und Gesellschaft gefördert.

JEF Europe Sevilla SeminarZu Besuch in Adalusien

Vom 31. Oktober bis zum 4. November 2018 nahmen drei Mitglieder der JEF Steiermark am letzten JEF Europe Seminar des Jahres unter dem Titel “Fight back: youth civil society in endangered democracies“ in Sevilla (Spanien) teil. Im Zuge des Seminars wurde ein Schwerpunkt auf Aktivitäten gesetzt, die im eigenen und lokalen Umfeld umgesetzt werden können. In verschiedenen Workshops beschäftigten sich Teilnehmende näher mit Fallbeispielen aus ganz Europa. In einem Gespräch mit Áron Demeter wurden Einblicke in die Auswirkungen der ungarischen Regierungspolitik auf die NGO „Amnesty International Hungary“ gewonnen. Dadurch konnten sich die Teilnehmenden ein genaueres Bild machen, welche Faktoren ns so einem Umfeld in die Planung einer lokalen Aktivität einbezogen werden müssen. Schließlich wurden die Teilnehmenden dazu angehalten, sich eigene Aktivitäten zu überlegen und einige begannen bereits vor Ort mit der Planung.

Der kulturelle Aspekt wurde nicht vernachlässigt, so gehörten ein morgendlicher Spaziergang durch Sevilla sowie ein Abendessen, bei welchem die Teilnehmenden traditionelle spanische Speisen verkosteten, zum Programm.

Die Teilnahme am Seminar wurde vom Land Steiermark - Bildung und Gesellschaft gefördert.